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Spandauer 7:1-Lauf entscheidet Finalserie

Die Wasserfreunde Spandau 04 bleiben im deutschen Wasserball das Maß aller Dinge: Die Berliner siegten im dritten Finale der 94. deutschen Meisterschaft nach längerem Rückstand dank eines 7:1-Laufes am Ende noch deutlich mit 11:7 (1:1, 3:4, 5:2, 2:0) gegen den nationalen Dauerrivalen ASC Duisburg und entschieden die „best of five“-Serie vorzeitig mit 3:0 Siegen zu ihren Gunsten. Für die in der aktuellen Saison national ungeschlagenen Spandauer, die die beiden vorherigen Finalpartien mit 10:9 und ebenfalls 11:7 gewonnen hatten, war es der 35. deutsche Meistertitel bei 38 ausgespielten Wettbewerben seit 1979. „Spieler des Tages“ wurde wie schon in der Auftaktpartie Spandaus Nationalspieler Marko Stamm.

Die spannende Finalbegegnung gehörte allerdings zu den Partien, bei denen das blanke Endresultat nicht wirklich die Geschichte des Spieles erzählt. Die Gäste aus Duisburg hatten über weite Phasen mit ein oder zwei Toren in Front gelegen, allerdings gelang ihnen nach der zwischenzeitlichen 6:4-Führung (18.) nur noch ein weiterer Treffer. Spandau ging beim 7:6 (22.) erstmals an diesem Nachmittag in Führung und ließ nach dem postwendenden 7:7-Ausgleich der Gäste keinen weiteres Tor mehr zu.

Die endgültige Entscheidung über den Spielgewinn und die Titelvergabe fiel in der 29. Minute: Beim Stande von 7:9 kam Julian Real mit einem Strafwurf nicht an Spandaus Schlussmann Laszlo Baksa vorbei, und im Gegenzug traf Marko Stamm aus spitzem Winkel zum 10:7. Duisburg kämpfte erneut bis zum Umfallen, doch in den letzten anderthalb Spielvierteln schien „gefühlt nichts mehr zu gehen“, wie es ein Zuschauer ausdrückte.

Spandau feierte den Meistertitel mit einer Fahrt im offenen Bus durch die Hauptstadt und verabschiedete anschließend auf der Vereinsanlage im Olympiapark seine angehenden Olympiateilnehmer im Schwimmen, Wasserball (hier die franzöischen Nationalspieler Mehdi Marzouki und Remi Saudadier) und Modernen Fünfkampf. Sportlich wiederholte der Rekordmeister von der Havel den 3:0-Erfolg in der Finalserie des Vorjahres, wobei das Team mit dem 22. Sieg im 22. DWL-Spiel der Saison nun sogar erstmals wieder eine „perfect season“ (ohne Punktverlust) hinlegte. Für die in den Rundenduellen nur drittplazierten Gäste vom Niederrhein war es immerhin die zehnte Finalteilnahme in Serie seit 2006, wobei sie allerdings zum neunten Mal gegen das Team aus der Bundeshauptstadt den Kürzeren zogen.

Deutsche Wasserball-Liga 2015/2016

Finale 94. deutsche Meisterschaft („best of five“)

Resultate Wochenende

Sonnabend, den 18. Juni 2016 (Spiel 2)
16:00 Wasserfreunde Spandau 04 – ASC Duisburg 11:7 (2:1, 4:2, 2:3, 3:1) => Stand der Serie: 2:0

Sonntag, den 19. Juni 2016 (Spiel 3)
16:00 Wasserfreunde Spandau 04 – ASC Duisburg 11:7 (1:1, 3:4, 5:2, 2:0) => Endstand: 3:0

Spandau zum 35. Mal seit 1979 deutscher Meister

Gesamtübersicht

Mittwoch, den 15. Juni 2016 (Spiel 1)
19:00 ASC Duisburg – Wasserfreunde Spandau 04 9:10 (1:2, 3:4, 3:3, 2:1) => Stand der Serie: 0:1

Sonnabend, den 18. Juni 2016 (Spiel 2)
16:00 Wasserfreunde Spandau 04 – ASC Duisburg 11:7 (2:1, 4:2, 2:3, 3:1) => Stand der Serie: 2:0

Sonntag, den 19. Juni 2016 (Spiel 3)
16:00 Wasserfreunde Spandau 04 – ASC Duisburg 11:7 (1:1, 3:4, 5:2, 2:0) => Endstand: 3:0

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