Zum 13. Mal seit 2003 dieselbe Frage: Wird Spandau oder Duisburg Meister?

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Zum 13. Mal seit 2003 dieselbe Frage: Wird Spandau oder Duisburg Meister?

Jedes Jahr heißt es im Wasserball: The same procedure as every year. Solange Spandau den deutschen Wasserball dominiert, wurden sie nahezu every year seit 1979 Landeschampion, alles in allem 34-mal – nur 1993 (Waspo Hannover), 2006 (SV Cannstatt) und 2013 (ASC Duisburg) schafften die Berliner es nicht. Und der Finalgegner der Hauptstädter ist schon seit anderthalb Jahrzehnten (bis auf die Ausnahme 2006) mit Duisburg stets derselbe.
Seit 2003 haben sich diese beiden Teams in jedem Jahr für das Playoff-Finale qualifiziert. Die am Mittwoch im ASCD-Vereinsbad beginnende Best-of-Five-Serie erlebt daher ihre 13. Auflage! Die Spandauer, in der Saison 2015/2016 national ohne jeden Punktverlust, sind als Normalrunden-Erster der Favorit gegen den Dritten, der im Halbfinale einigermaßen überraschend den ambitionierten Zweiten aus Hannover mit 3:1-Siegen ausschaltete. Bisher schaffte es Duisburg nur einmal in den 12 Finalduellen seit 2003, den Rekordchampion aus der Hauptstadt zu besiegen. 2013 wurden die Westdeutschen Meister und schafften dank des Pokalsieges kurz zuvor sogar das Double.
Danach fanden die angestachelten Spandauer mit Double- (2014) und Triple-Gewinn (2015 – Meisterschaft, Pokal, Supercup) aber zu ihrer Dominanz zurück. In der laufenden Saison haben sich die Berliner in allen vier Partien (Supercup, zweimal Bundesliga, Pokal-Halbfinale) gegen Duisburg durchgesetzt, wobei das 7:6 im Pokal das knappste Ergebnis darstellte.
Die erste Finalpartie am Mittwoch hat eine wichtige Schlüsselfunktion, denn ein Spandauer Auswärtssieg würde dem 34-maligen Champion die Chance auf ein schnelles Ende der Serie mit zwei Heimsiegen der Hauptstädter am Wochenende (Samstag/Sonntag, jeweils 16 Uhr, Schwimmhalle Schöneberg) eröffnen. – Im Vorjahr hatte Spandau 04 die erste Begegnung mit 7:6 für sich entschieden und dann die folgenden Matches in Berlin klar 13:4 und 13:7 gewonnen. „Ähnlich wollen wir es auch dieses Mal handeln, sind aber durch das Hannover-Beispiel gewarnt. Wir müssen hochkonzentriert, motiviert und mit der richtigen Einstellung vorgehen – dann werden wir auch den Titel verteidigen“, erklärt Manager Peter Röhle.
Mit Duisburg im Finale habe kaum ein Experte gerechnet. „Die Duisburger haben bewiesen, dass sie niemals aufgeben. Wir werden aufpassen müssen, dass wir sie nicht noch mit unserer Nachlässigkeit pushen“, warnt Peter Röhle.

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