Zieht der SV Cannstatt noch einen versöhnlichen Schlussstrich unter eine verkorkste Saison?

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Zieht der SV Cannstatt noch einen versöhnlichen Schlussstrich unter eine verkorkste Saison?

Bis zu fünf Chancen haben die Schwaben in den entscheidenden Play-Down-Spielen gegen den SV Weiden 21. Der Auftakt der „Best-of-Five“-Serie ist für Mittwoch im Untertürkheimer Inselbad (19.30 Uhr) terminiert. Von den bis zu fünf Spielen hat der SVC zwei Mal Heimrecht und muss drei Mal in der Oberpfalz antreten.
Die Cannstatter hoffen trotz des ungewohnten Spieltermins am Mittwochabend auf eine gute Zuschauerresonanz, auch wegen des darauffolgenden Feiertags. „Jetzt müssen uns unsere Fans unterstützen“, fordert SVC-Urgestein Jürgen Rüdt, der erneut am Beckenrand Platz nehmen wird. Der etatmäßige Trainer Jovan Radojevic wird wieder ins Wasser steigen. „Außerdem wäre das ein weiterer Stuttgarter Erstligist, der absteigen würde“, ergänzt Rüdt mit Blick auf die Situation im Profi-Fußball.
Ein Hoffnungsschimmer ist, dass sich der SVC in den Halbfinals gegen Duisburg 98 deutlich verbessert präsentiert hatte. „Darauf müssen wir aufbauen“, erklärt Rüdt. Die Stimmung nach der entscheidenden Niederlage in Duisburg, sei zwar „gedämpft“ gewesen, „aber ich habe unseren Jungs gesagt, dass sie jetzt den Kopf hochnehmen müssen“, schildert Rüdt die Situation nach dem Abpfiff im Play-Down-Halbfinale.
„Auch unsere bisherigen Saisonergebnisse gegen Weiden machen mich optimistisch“, sagt der 48-jährige. Der SVC hatte zu Hause zum Saisonauftakt im vergangenen Oktober mit 12:4 einen deutlichen Sieg eingefahren. Eine Wiederholung dieses Coups würde die Cannstatter Ausgangssituation für die weiteren Play-Down-Spiele deutlich verbessern.

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