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VL erreicht Halbfinale im SSV-Pokal

Barockstädter setzen sich trotz schwachen Auftritts gegen Pforzheim durch

Im Viertelfinale des 42. süddeutschen Wasserballpokals konnte sich der Gastgeber SV Ludwigsburg am Dienstagabend erfolgreich gegen den Ligakonkurrenten vom 1. BSC Pforzheim behaupten. Obwohl sich der SVL dabei alles andere als souverän präsentierte, erkämpfte man sich schlussendlich einen knappen 12:11-Sieg (4:5/2:3/4:1/2:2).

Dabei erwischte die Heimmannschaft einen denkbar schlechten Start und lag nach einer 1:0-Führung kurz nach Spielbeginn bis nach der Halbzeitpause großteils zurück. Bis dahin konnten die Ludwigsburger zwar immer wieder ausgleichen, schafften es aber nicht die Führung zu übernehmen. Den vorletzten Spielabschnitt entschied der SVL dann mit 4:1 für sich, woran man leider im letzten Viertel nicht wieder anknüpfen konnte, sodass es bis zur Schlusssekunde spannend blieb.

Dreißig Sekunden vor Spielende führte der SVL mit einem Tor. Nachdem erst Antonio Tadic und zehn Sekunden später Adrijan Jakovcev hinausgestellt wurden befand sich Pforzheim in einer komfortablen Lage mit zwei Spielern mehr im Wasser zu sein. Allerdings verspielten die Gäste ihre große Chance und der SVL schaffte es infolgedessen den knappen Vorsprung noch über die Zeit zu retten.

Insgesamt war die Partie zerfahren, der SVL offenbarte immer wieder massive Abwehr- und Abstimmungsfehler in der Defensive und präsentierte sich im eigenen Angriff viel zu häufig überhastet und ideenlos. Die aufgrund der Ausfälle von Tom Barth, der aus beruflichen Gründen fehlte und Petrit Salihu (Sperre) frei gewordenen Plätze füllten das Trainerduo mit Routinier Florian Tiberius Casper und Debütant Ivan Divkovic.

In der ersten Pokalrunde hatten beide Vereine ein Freilos, in der zweiten Runde, dem Achtelfinale, siegten die Barockstädter mit 18:6 bei der SSG Heilbronn, der BSC Pforzheim bestand seine Aufgabe in Fürstenfeldbruck ebenfalls mit Bravour und gewann souverän mit 14:8. Außer Pforzheim und Ludwigsburg ist noch die Liga-Konkurrenz aus Leimen/Mannheim, München, Würzburg und Ludwigshafen im Rennen um die Süd-Trophäe, aus den Oberligen können noch der PSV Stuttgart (Baden-Württemberg) und der 1. FC Nürnberg (Bayern) ins Geschehen eingreifen. Die anderen Begegnungen stehen noch aus.

In der vergangenen Saison war der SVL in Runde drei ausgeschieden. Man unterlag dem späteren Pokalsieger Fulda in deren Bad deutlich. In der Saison 2013/14 hatte sich der SVL bis ins Finale gekämpft und besiegte dort im Freibad Hoheneck mit 8:5 die SGW Leimen/Mannheim und holte die Trophäe erstmals nach Ludwigsburg. Nach dem durchwachsenen Saisonstart des SVL in der 2. WBL Süd will man in der Pokalrunde auf jeden Fall weit kommen. Einen genauen Termin für das Halbfinale gibt es noch nicht, vermutlich wird die nächste Runde im Mai ausgespielt.

Für den SVL spielten:
Mrdja; Hartmann (1); Friedemann; Wörsinger; Bölke; Beretka (3); Tadic (2); Marsh (4); Casper (1); Jakovcev (1); Divkovic; C. Freiberger; Vitiello; Kovacs (Trainer); Kunz (Betreuer)

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