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OSC mit wichtigem Heimsieg gegen Neustadt

Zech, Dufour und Korbel mit je drei Treffern im Brauhausberg-Bad

Trotz einer kurzen zwischenzeitlichen Schwächephase haben die Wasserballer des OSC Potsdam ihr Bundesliga-Heimspiel gegen den SC Neustadt/Weinstraße 13:9 (2:2, 1:0, 4:4, 6:3) gewonnen. Vor gut 200 Zuschauern im Brauhausberg-Bad sicherte sich die Mannschaft von Trainer Alexander Tchigir am Sonnabend die wichtigen Punkte um den Verbleib an der Tabellenspitze der DWL-B-Gruppe. Mit 18:4 Zählern bei 141:93 Treffern führt der OSC die Tabelle vor der ebenfalls siegreichen SG Neukölln (16:6/112:94) und dem spielfreien SC Wedding (14:6/97:63) an und hat nun noch drei Spiele in der Hauptrunde zu bestreiten.
„Mit dem Beginn des Spiels war ich durchaus zufrieden. Gerade defensiv haben wir äußerst diszipliniert gearbeitet“, resümierte Tchigir. Zwar erzielten die süddeutschen Gäste den ersten Treffer, doch Kapitän Matteo Dufour in Überzahl und Reiko Zech trafen zur 2:1-Führung. Nach Zeitstrafe gegen Jacob Drachenberg glich Neustadt aber noch im ersten Viertel aus. Einer Festung glich Potsdams Abwehr im zweiten Viertel. Torhüter Michael Knelangen und seine Vorderleute ließen keinen Treffer zu, während Zech zur 3:2-Halbzeit-Führung traf.
Nach dem Seitenwechsel schien nun auch offensiv der Knoten zu platzen. Ferdinand Korbel erzielte das 4:2, jeweils per Strafwurf erhöhten Dufour und Zech auf 6:2. „Erneut haben wir danach die Konzentration und Spannung verloren. Das war in dieser Saison nicht das erste Mal“, ärgerte sich Tchigir. „Nach der hohen Führung dachten wohl einige, das geht locker so weiter.“ Dem war aber nicht so. Mit einem Doppelschlag verkürzte Neustadts Luka Kolar auf 6:4. Zwar antwortete der starke Korbel prompt mit dem Tor zum 7:4, doch die Gäste nutzten die defensive Schwächephase der Hausherren und schlossen noch im dritten Viertel zum 7:6 auf.
Direkt den ersten Angriff des Schlussviertels verwandelte Junioren-Nationalspieler Gabriel Satanovsky in Überzahl zum 8:6, doch Neustadt gab sich nicht auf. „Immer wieder haben wir dumme Zeitstrafen kassiert“, so Tchigir. „Daran müssen wir arbeiten.“ Der SC kam gar zum 8:8-Ausgleich. „So mussten wir wieder von Null anfangen.“ Das taten dann die Potsdamer aber eindrucksvoll. Korbel zum 9:8 und später Dufour, Zech und Satanovsky zum 12:8 sorgten für die Vorentscheidung. Der sechsfache Torschütze und auch zum „Spieler des Tages“ gekürte Kolar verkürzte nochmals, den letzten Erfolg zum 13:9-Endstand verbuchte aber Potsdams Artur Tchigir.
Nächsten Sonnabend geht es direkt weiter mit dem Lokalderby beim SC Wedding.
Potsdam: Torwart Michael Knelangen, Alexander Schwarze, Artur Tchigir (1), Thilo Popp, Max Kössler, Dennis Strelezkij, Ferdinand Korbel (3), Christian Saggau (1), Gabriel Satanovsky (2), Matteo Dufour (3), Hannes Schulz, Reiko Zech (3), Jacob Drachenberg

3 Comments

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