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Arbeitssieg gegen Georgien – Viertelfinalchance gewahrt

Bei der Wasserball-EM in Belgrad haben die deutschen Herren einen Arbeitssieg gegen Außenseiter Georgien eingefahren. Das Team von Nationaltrainer Patrick Weissinger (Esslingen) gewinnt am frühen Morgen mit 11:9 (1:3, 4:3, 3:2, 3:1).

Trotz dem das Team heute Morgen den großen Hotelpool nutzte, um für das ungewöhnlich frühe Anschwimmen um 09:30 Uhr wach zu sein, schien man im ersten Viertel nicht wirklich auf der Höhe. So lag Deutschland schnell mit 0:3 zurück, ehe Mateo Cuk (Berlin) die deutsche Sieben mit dem ersten Treffer gegen Ende des ersten Viertels erlöste. „Wir wussten, dass wir Geduld haben müssen. Aber wir haben wie gegen Italien zunächst nicht richtig ins Spiel gefunden und mussten uns erneut Stück für Stück ins Spiel zurückkämpfen,“ so ein sichtlich erleichterter Patrick Weissinger.

So arbeiteten sich die deutschen Wasserball Viertel für Viertel näher heran, um den verlorenen Boden zurückzugewinnen. Als im Schlussabschnitt die Kräfte der Georgen schwanden, zogen die Deutschen schließlich durch Treffer von Julian Real (Duisburg), Heiko Nossek (Esslingen) und Mateo Cuk davon. „Wir werden analysieren, warum wir nicht richtig ins Spiel kamen, aber am Ende zählen hier nur die drei Punkte. Gegen Rumänien wartet nun am Freitag ein sehr wichtiges Spiel. Wir werden vorbereitet sein,“ richtete Marko Stamm (Berlin) den Fokus auf die nächsten Partien.

Die deutschen Herren wahren sich durch den Sieg alle Chancen am Freitag gegen Rumänen (18:45 Uhr) den zweiten Vorrundenplatz zu sichern, der auf einen vermutlich leichteren Gegner im Achtelfinale schließen lässt. Das deutsche Team möchte in Belgrad das Viertelfinale erreichen, um das Ticket für die Olympiaqualifikation im April sicher zu lösen. Hierfür könnte in der Endabrechnung Platz 10 reichen.

DEUTSCHLAND – GEORGIEN

11:9

(1:3, 4:3, 3:2, 3:1)

Tore: Heiko Nossek (3), Julian Real, Mateo Cuk (beide 2), Erik Bukowski, Tobias Preuß, Paul Schüler, Dennis Eidner

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