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Wasserballer mit Selbstvertrauen zur EM – Kader nominiert

Generalprobe geglückt – Mit Cuk und Restovic zwei Neulinge im Team

Die Wasserball-Europameisterschaft in Belgrad (Serbien) vom 10. – 23. Januar kann für die Deutsche Männer-Nationalmannschaft kommen: Patrick Weissinger hat den Kader nominert und die Generalprobe ist bei einem Vorbereitungsturnier in Dubrovnik (Kroatien) geglückt.

„Es gilt nun, den Teamgeist, den Einsatz, den Willen und die Leidenschaft der Vorbereitung und der letzten Spiele in Dubrovnik mit nach Belgrad zu nehmen“, gibt Nationaltrainer Patrick Weissinger (Esslingen) die klare Marschroute für sein Team vor. Bei dem Turnier in Belgrad wird nicht nur der neue Europameister gekürt, es geht auch um die Vergabe der Plätze für das Olympiaqualifikationsturnier Anfang April. Und dies ist das Mindestziel der Deutschen. Mit dem Einzug unter die letzten Acht wäre das auf alle Fälle geschafft. Doch dies wird kein leichtes Unterfangen, was weniger an der machbaren deutschen Vorrundengruppe mit Italien, Rumänien und Georgien liegen sollte, sondern vielmehr an der sogenannten starken „Überkreuzgruppe“ mit Ungarn, Griechenland, Russland und der Türkei. In der Vorrunde wird es gegen den WM-Vierten Italien am schwersten, daher ist von Platz 2 oder 3 in der Gruppe auszugehen, was bedeutet, dass man in den Überkreuzduelle mit dem 2. oder 3. aus der Parallelgruppe um den Einzug ins Viertelfinale kämpfen muss. Um den Sprung ins Olympiaqualifikationsturnier zu schaffen, könnte aber auch ein 9. oder 10. Platz bei der EM reichen. Das ist einerseits davon abhängig, wie die bereits für Olympia qualifizierten Teams bei der EM abschneiden und andererseits, ob die Kontinentalvertreter von Ozeanien und Afrika ihre Plätze in Anspruch nehmen.

Die deutsche Männernationalmannschaft wird am morgigen Freitag nach Belgrad fliegen, wo eigens für die EM zwei temporäre Wasserballbecken in die größte serbische Veranstaltungshalle, die Kombank-Arena, aufgebaut wurden. Nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Kapitän Moritz Oeler (Spandau) sowie Centerspieler Andreas Schlotterbeck (Waspo Hannover) wird ein erfahrenes Team die deutschen Farben in Serbien vertreten. Mit Centerspieler Mateo Cuk und Linkshänder Marin Restovic hat Nationaltrainer Patrick Weissinger auch zwei Neulinge in seinen Kader berufen. Nach den personellen Rückschlägen fand das Team immer besser zueinander und konnte unter der Woche bei einem Vorbereitungsturnier in Dubrovnik sogar Gastgeber Kroatien, immerhin Vizeweltmeister, mit 10:9 schlagen und so ein Ausrufezeichen setzen. Gegen Montenegro hielt man die Partie auch lange offen und verlor am Ende mit 11:8, zum Abschluss gab es dann aber noch einen 13:9-Erfolg über Brasilien.

Auftaktgegner der Deutschen bei der EM ist Italien (Montag, 18:45 Uhr), es folgt das Spiel gegen Georgien (Mittwoch, 9:30 Uhr) und zum Abschluss der Vorrunde heisst der Gegner Rumänien (Freitag, 18:45 Uhr).

Für die Europameisterschaft in Belgrad (Serbien) wurden nominiert:

Dennis Eidner, Julian Real, Moritz Schenkel und Paul Schüler (alle ASC Duisburg), Heiko Nossek und Timo van der Bosch (beide SSV Esslingen), Erik Bukowski und Roger Kong (beide Waspo 98 Hannover), Mateo Cuk, Maurice Jüngling, Tobias Preuß, Marin Restovic und Marko Stamm (alle Wfr. Spandau 04).

Betreuer: Hans-Jörg Barth (Delegationsleiter), Jens Christoph Pech (Stellvertretender Delegationsleiter), Dr. Lars Götz (Mannschaftsarzt), Patrick Weissinger (Trainer), Sören Mackeben (Co-Trainer), Jan Falzmann (Physiotherapeut), Dirk Hohenstein (Videotrainer), Robert Bollinger (Athletiktrainer) und Thomas Maier (Betreuer).

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