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Tore im Minutentakt in der Therme

Hannover präsentiert Stärke

(prg) Es wurden keine Wunder erwartet, aber sicherlich ein bisschen mehr Gegenwehr…
Die mit Nationalspielern gespickten Wassersportfreunde Hannover präsentierten sich beim Achtelfinale des Deutschen-Wasserballpokals in Torlaune und erteilten dem Schwimmverein Weiden eine bittere Lektion mit einer 26:3 Klatsche. Die Weidener Spieler wirkten vom Beginn des Spiels überfordert mit dem schnellen aber auch Kraftbetonten Spiel der Niedersachen. Über die gesamte Spieldauer ließen die Gäste, um den Nationaltorhüter und Kapitän Roger Kong im Tor, die Hausherren gar nicht ins Spiel kommen. Mit einem konsequenten Pressingspiel kontrollierten die Meisteranwärter das Spiel nach Belieben.

Trainer Wodarz will schnellstmöglich dieses Spiel abhaken und forderte die gesamte Konzentration auf die kommenden Ligaaufgaben: „Ich muss ehrlich gestehen, das ist eine andere Wasserballwelt, was die Hannoveraner uns hier anboten, würde mir aber von den meisten unserer Spieler einiges mehr an Einsatz und Engagement wünschen, um die sicher unvermeidliche Niederlage nicht so hoch ausgehen zu lassen. Viel zu viele leichte Fehler nahmen unsere Gäste dankend an und nutzen beinahe alle Chancen. Ich bin jetzt froh, dass es vorbei ist und dass alle unverletzt das Spiel überstanden, wir müssen uns jetzt voll auf die weiteren Aufgaben konzentrieren, um unsere Ligaziele in der Greifnähe zu behalten“ äußerte sich der Trainer und verweis für das nächste Heimspiel gegen Potsdam zuhause (5.Dezember, 18,00 Uhr) und Neukölln Berlin am 12. Dezember auswärts.

Die Wassersportfreunde lieferten ein regelrechtes Torschützenfest ab, gingen bereits vor der ersten Viertelpause mit 8:0 in Führung. Im zweiten Viertel bemühten sich die Oberpfälzer mehr, um die Niederlage nicht so dramatisch ausgehen zu lassen, trafen zwei Mal ins gegnerische Tor, kassierten aber auch weitere sieben Gegentreffer. Drittes Viertel lief ähnlich wie der erste Abschnitt ab, keine Chance für die SV-ler und 6:0 für die Niedersachsen. Im Schlussabschnitt erlaubten sich die Gäste einige Abschlussfehler und scheiterten häufig am gut aufgelegten Weidener Schlussmann Vladimir Srajer, dennoch ging auch dieses Viertel mit 1:5 deutlich an die Gäste und das 26:3 Gesamtergebnis ließ sich in der Höhe nicht mehr korrigieren. Waspo qualifiziert sich damit sicher für das Viertelfinale des Deutschen Wasserballpokals 2016 und hat immer noch alles in eigener Hand, um seine ehrgeizige Ziele mit der Meisterschaft und Pokalgewinn zu erreichen. Weiden dagegen hat unter den besten acht Teams im Wettbewerb leider nichts verloren und muss sich mit eigenem Ziel, Klassenerhalt auseinander setzten.

SV Weiden – Waspo Hannover 3:26 (0:8, 2:7, 0:6, 1:5)
Persönl. Fehler: Weiden 9+1 Strafwurf, Hannover 4
Schiedsrichter: Richard Uhlich (Leipzig) und Jan Hoffmann (Gera)
Zuschauer: 85

SV Weiden spielte mit
Matthias Kreiner (1-16) und Vladimir Srajer (17-32) im Tor,
Thomas Aigner, Louis Brunner, Michael Trottmann, Thomas Kick, Andras Langmar, David Tamas, Nikolaj Neumann (1 Tor), Marek Janecek, Andreas Jahn (1), Sean Ryder (1) und Stephan Schirdewahn
Trainer Gerhard Wodarz

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