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SVL mit starkem Auftritt

Duisburg 98 wird Favoritenrolle gerecht

Wehrhafte Ludwigsburger verlangen Erstligisten im Achtelfinale des DSV-Pokals einiges ab

Keine Überraschung im Stadionbad: Im Achtelfinale des deutschen Pokals lieferten sich die SVL-Wasserballer am Samstagabend einen packenden Pokal-Fight gegen den Erstligisten Duisburger SV 1898. Dabei liefen die Gastgeber bereits früh einem Rückstand hinterher. Auch wenn die Schwarz-Gelben es schafften immer in Reichweite zu bleiben, musste man sich letztendlich mit einer 14:18-Niederlage (3:6/3:4/4:4/4:4) abfinden.

„Duisburg hat verdient gewonnen, aber wir haben uns sehr gut geschlagen und eine ordentliche Partie gespielt!“ resümierte SVL-Abteilungsleiter Jan Wörsinger nach der Begegnung und ergänzte: „Im Großen und Ganzen können wir mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden sein, ich denke das war eine gelungene Werbung für unseren Verein und unseren Sport.“. Nach anfänglicher 1:0 und 2:1-Führung waren die Hausherren in Rückstand geraten, trotzdem gab sich der SVL nicht auf und heftete sich an die Versen der favorisierten Gästemannschaft.

Besonders starke Leistungen auf Seiten des SVL zeigten die beiden Kroaten Dario Labavic und Adrijan Jakovcev. Labavic wusste sowohl in der Defensive zu überzeugen, wie auch im Angriff, wo er zwei Mal für den Gastgeber traf. Kapitän Jakovcev lief zu Höchstform auf, den Linkshänder der sich achtmal in die Torschützenliste eintrug, bekamen die 98er kaum in den Griff. Aus der regulären Verteidigung heraus kassierten die Barockstädter kaum Tore, Duisburg erzielte seine Treffer zum Großteil aus Kontersituationen oder in Überzahl. Ganze sechzehn Mal musste der SVL infolge von Hinausstellungen in Unterzahl spielen, der Erstligist spielte elf Mal im Mann-Weniger und musste zwei Strafwürfe über sich ergehen lassen, die Jakovcev beide souverän verwandelte.

Auch in den weiteren Partien der 3. Runde setzten sich zum größten Teil die Favoriten durch. Mit dem SVL müssen sich auch die beiden anderen Nicht-Erstligateams aus Laatzen und Iserlohn vom Pokalgeschehen verabschieden. Auch konnte sich von den Süddeutschen Mannschaften keine weitere fürs Viertelfinale qualifizieren, Esslingen, Cannstatt und Weiden, die alle drei schwierige Gegner zugelost bekommen hatten verloren ebenfalls ihre Heimspiele.

Augenmerk nun auf Liga-Start

„Wir sind froh, dass wir die Chance hatten uns in einem Punktspiel mit einem Erstligisten zu messen. Das war ein Geschenk. Im DSV-Pokal so weit zu kommen war nicht wirklich eingeplant.“ erklärte Jakovcev mit einem Augenzwinkern. „Wir wissen jetzt wo wir stehen und woran wir arbeiten müssen“ so der Topcorer der Ludwigsburger. Für den SVL beginnt die Liga am kommenden Freitag, dann hat man mit dem SV Würzburg 05 den Vorjahresdritten zu Gast im Stadionbad. In der darauffolgenden Woche muss der SVL nach München, die Partie gegen den Vizemeister der vergangenen Saison könnte bereits richtungsweisend sein. Die beiden ersten Begegnungen sind in der 10. Spielsaison der 2. WBL Süd bereits besonders wichtig für die Mannschaft um Kapitän Jakovcev. Der SVL geht in der Saison 15/16 mit drei aktiven Herrenmannschaften an den Start, neben der 2. WbL Süd tritt man unter anderem in der Oberliga Baden-Württemberg an.

Für den SVL spielten:

Kovacs; Barth; Hartmann; Freiberger; Bölke; Beretka (2); Tadic; Friedemann (1); Marsh (1); Jakovcev (8); P. Salihu; Labavic (2); Mrdja

Ergebnisse der 3. Runde, Achtelfinale

SV Cannstatt – SV Bayer Uerdingen 08 7:9

SpVg Laatzen 1894 – OSC Potsdam 10:16
SSV Esslingen – ASC Duisburg 8:14
SV Ludwigsburg 08 – Duisburger SV 1898 14:18
SV Weiden 1921 – Wassersportfreunde 1898 Hannover 3:26
SG Neukölln Berlin – SV Krefeld 1972 16:10
SGW Iserlohn – SVV Plauen 3:12
White Sharks Hannover – Wfr. Spandau 04 (Sonntag, 19.00 Uhr)

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