Zu viele individuelle Fehler bescheren knappe Niederlage

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Zu viele individuelle Fehler bescheren knappe Niederlage

In den ersten drei Spielabschnitten lief es gut für die Männer um Marek Debski im Kombibad an der Seestraße. Die Defensive stand sicher und lediglich 3 Treffer konnten den Weg in das Netz von Duisburgs Keeper Tomislav Bujas finden.

Bis dahin waren allerdings bereits offensiv zahlreiche Chancen liegen gelassen worden und als im dritten Abschnitt auch noch Mihael Petrov mit drei persönlichen Fehlern ausschied und mit Wojciech Leszek und Niclas Becker gleich beide Centerverteidiger – mit zwei Fehlern vorbelastet – den Coach zur taktischen Umstellung zwangen, konnten die Berliner individuelle Fehler der 98’er eiskalt ausnutzen.

Kapitän Sven Wies: „Wir haben drei Viertel guten Wasserball gezeigt und hatten das Spiel im Griff! Leider hatten wir dann drei unkonzentrierte Minuten, die Wedding eiskalt genutzt hat!
Im Nachhinein müssen wir heute leider sagen, dass wir zu viele 100%ige Chancen liegen gelassen haben und anerkennen, dass es dann leider nicht reicht, um so auswärts einen oder sogar zwei Punkte mitzunehmen.“

Trainer Marek Debski ist auch am folgenden Sonntag noch sichtlich zerknirscht: „Solch eine Niederlage tut mehr weh als wenn wir mit 10 oder mehr Toren verloren hätten. Das Spiel war schon fast gewonnen! Die Jungs haben drei Spielviertel lang ein fantastisches Spiel gemacht – wir haben geführt und es bestand gar keine Gefahr. Deswegen kann ich mir momentan, ohne Videoanalyse, auch noch nicht erklären, was genau am Ende passiert ist.
Es tut weh, dass wir unsere Chancen viel zu wenig genutzt haben. Wir haben drei Fünfmeter verschossen und das, obwohl der gegnerische Torwart wirklich nicht überragend war. 100%ige Kontersituationen haben wir dann auch noch ohne Erfolg abgeschlossen. Da fehlte anscheinend die Konzentration. Vielleicht fehlt uns die Erfahrenheit, auf die solche Teams, die seit vielen Jahren Bundesliga spielen, zurück blicken können. Wir sind eben immer noch jung und Aufsteiger. Aber wir haben einen guten Wettkampf geliefert. Es bleibt uns jetzt nichts anderes übrig, als weiter hart zu trainieren und hart zu arbeiten. Der Schmerz solch einer Niederlage sitzt aber bei mit tief. Wir müssen jetzt weitermachen und alles versuchen, damit sich SOLCHE FEHLER NICHT WIEDERHOLEN!
So ist es im Sport. Letzte Woche haben wir das Spiel gedreht und die Punkte geholt, diese Woche war es leider umgekehrt. Manchmal hat man Pech, manchmal hat man Glück. Dem Glück kann man nachhelfen – aber das haben wir in Berlin nicht getan. Schade.“

SC Wedding : DSV98
8 : 7

Viertelergebnisse: 1:3, 2:2, 0:1, 5:1

Bujas, Tomislav – Wies, Sven; Schüring, Frederic (1); Wedekind, Erik; Brauer, Ben; Wendel, Lars; Petrov, Mihael; Elsenpeter, Nils (1); Werner, Michael (1); Becker, Niclas; Standke, Lars (1); Leszek, Wojciech (2); Szymanski, Bartosz
Trainer: Marek Debski
Betreuer: Marius Glasmacher

1 Comment

  1. benelli 828u sagt:

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