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SSVE auf großer europäischer Bühne

Euro Cup-Turnier in Budapest – Sechs Spiele in vier Tagen

Saisonstart 2015/2016 für die Bundesligawasserballer des SSV Esslingen – und das gleich auf europäischer Ebene. Noch vor dem Start in die neue DWL-Spielzeit am 24. Oktober gastiert der SSVE in Budapest beim Euro Cup. Dort warten eine Reihe von Profi-Teams auf die Esslinger.

Nur zum Vergleich: in der Fußball-Bundesliga hatte man zuletzt eine sogenannte „englische Woche“, das heisst, ein Spiel unter der Woche und eins am Wochenende. Auf die Esslinger Wasserballer wartet nun eine „ungarische Woche“, nämlich sechs Spiele in einer halben Woche! Und dass die Gegner des SSVE keine Laufkundschaft sein werden, zeigt ein Blick auf die klangvollen Namen der Teams und deren Herkunft: mit Gastgeber FTC Budapest und Szegedi VE stammen zwei Mannschaften aus Ungarn, dazu gesellen sich Vorjahresfinalist AS Acquachiara Napoli aus Italien, der frühere Champions League-Sieger Primorac Kotor aus Montenegro, Jadran Split aus dem Lande des amtierenden Olympiasiegers Kroatien und ASPTT Strasbourg aus Frankreich. Freude und Optimismus überwiegen beim Bronzemedaillengewinner im Pokal und Halbfinalisten in der Liga der abgelaufenen Spielzeit, auch wenn dies etwas getrübt wird aufgrund des Unverständnis für die Entscheidung des europäischen Verbandes LEN, statt den üblichen Vierer-Turnieren nun ein Turnier mit sieben Mannschaften abzuhalten. Trainer Bernd Berger: „Das wird kein Zuckerschlecken. Wir wollen uns weiterentwickeln und brauchen solche Spiele. In vier Tagen sechs Spiele ist der Wahnsinn.“ Mannschaftskapitän Heiko Nossek ergänzt: „Wir sind froh, dass die Saison endlich anfängt. Das werden richtig harte sechs Spiele, die uns nach vorne bringen werden. Obwohl nochmal gesagt werden muss, dass eine solche Ansetzung wirklich eine Zumutung für die Sportler ist.“

Das neuformierte Esslinger Team wird mit seinen fünf Neuzugängen Timo van der Bosch, Lukas Syka, Cameron Ravanbach, Gadi Hadar und Matthew Michalko nach Budapest reisen. Die Vorfreude ist nach einer knackigen Vorbereitung nun groß und zugleich eine erste echte Standortbestimmung. Gegen die internationalen Topteams zu bestehen, wird kein leichtes Unterfangen, zumal die Esslinger Mannschaft zwar bereits einige Testspiele absolvieren konnte, dabei aber bisher selten komplett war. So waren beispielsweise die beiden Nationalspieler Timo van der Bosch und Heiko Nossek noch bis Sonntag gemeinsam mit dem Wasserball-Team Deutschland bei der Europameisterschafts-qualifikation auf Malta erfolgreich im Einsatz. Eine große Herausforderung steht den Esslinger Wasserballern also bevor, doch die Stimmung im Team ist gut, alle ziehen an einem Strang, sind hochmotiviert und wollen den Profiteams die Stirn bieten.

Der Spielplan von Budapest:

Mittwoch, 30.09. 17:00 Uhr Tiszavirág Szeged Diapolo (HUN) – Strasbourg (FRA)

18:40 Uhr FTC PQS Waterpolo (HUN) – Jadran Split (CRO)

20:20 Uhr Acquachiara (ITA) – Primorac Kotor (MNE)

Donnerstag, 01.10. 09:00 Uhr SSV Esslingen (GER) – Jadran Split (CRO)

10:40 Uhr FTC PQS Waterpolo (HUN) – Strasbourg (FRA)

12:20 Uhr Tiszavirág Szeged Diapolo (HUN) – Acquachiara (ITA)

17:00 Uhr Strasbourg (FRA) – SSV Esslingen (GER)

18:40 Uhr Acquachiara (ITA) – FTC PQS Waterpolo (HUN)

20:20 Uhr Primorac Kotor (MNE) – Jadran Split (CRO)

Freitag, 02.10. 17:00 Uhr Tiszavirág Szeged Diapolo (HUN) – SSV Esslingen (GER)

18:40 Uhr FTC PQS Waterpolo (HUN) – Primorac Kotor (MNE)

20:20 Uhr Acquachiara (ITA) – Strasbourg (FRA)

Samstag, 03.10. 09:00 Uhr Jadran Split (CRO) – Acquachiara (ITA)

10:40 Uhr FTC PQS Waterpolo (HUN) – SSV Esslingen (GER)

12:20 Uhr Tiszavirág Szeged Diapolo (HUN) – Primorac Kotor (MNE)

17:00 Uhr Primorac Kotor (MNE) – SSV Esslingen (GER)

18:40 Uhr FTC PQS Waterpolo (HUN) – Tiszavirág Szeged (HUN)

20:20 Uhr Strasbourg (FRA) – Jadran Split (CRO)

Sonntag, 04.10. 09:00 Uhr Strasbourg (FRA) – Primorac Kotor (MNE)

10:40 Uhr Tiszavirág Szeged Diapolo (HUN) – Jadran Split (CRO)

12:20 Uhr Acquachiara (ITA) – SSV Esslingen (GER)

Bild:

Das Esslinger Team (immer von links nach rechts): Cedrik Zupfer, Konstantinos Sopiadis, Timo van der Bosch, Hannes Rothfuß, Heiko Nossek (ober Reihe); Adrian Hausmann, Lukas Syka, Trainer Bernd Berger, Team-Manager Axel Hänchen, Lars Hechler, Cameron Ravanbach (mittlere Reihe); Gadi Hadar, Hannes Glaser, Valentin Finkes, Robin Finkes und Matthew Michalko (untere Reihe)

Foto: Benjamin Lau, BeLa Sportfoto

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