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Abstiegskampf beginnt im Schätzlerbad mit Freibier

(prg) Am Donnerstag um 16,00 Uhr beginnt der alles entscheidende Abstiegskampf für die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden. In der play-down-Serie der Deutschen Wasserball-Liga, die im Modus best-of-5 gespielt wird, müssen die Oberpfälzer den Aufsteiger SpVg Laatzen besiegen, wenn sie nächstes Jahr wieder der Bundesliga angehören wollen. Allerdings findet die Paarung unter erschwerten Bedingungen für die Weidener. Aufgrund der schlechteren Platzierung haben die Weidener bei den fünf möglichen Partien der Serie, ein Heimspiel weniger als die Kontrahenten aus dem Raum Hannover. Die Spiele 2 und 3 gehen am kommenden Samstag und Sonntag in Laatzen über die Bühne, wenn weitere Spiele erforderlich sind, werden sie am 23. Mai in Weiden (16,00 Uhr) und am 30. Mai auswärts stattfinden.

Die Wodarz-Schützlinge hoffen auf rege Zuschauerunterstützung, verzichten dabei auf das Eintrittsgeld und versprechen noch ein Freibier für jeden Besucher hinzu. Wenn alles nach Plan läuft, wird auch eine Zusatztribüne installiert. „Unsere Anhänger haben uns schon so oft nach vorne gepuscht, wir hoffe, sie lassen uns auch jetzt nicht im Stich, denn wir brauchen jede Unterstützung so sehr wie noch nie zuvor“ beschreibt Abteilungslager Luczak die Lage, „So schwierig wie jetzt, hatten wir wahrscheinlich noch nie in der Bundesliga. Ich hoffe, die Mannschaft hat die Schwere der Lage realisiert und schafft es, die optimale Leistung abzurufen“ ergänzt er.

Wie es aussieht, kann Trainer Wodarz aus dem Vollen schöpfen und, wie fast die ganze Saison nicht, stehen ihm alle Leistungsträger zur Verfügung. Torwart Vladimir Srajer und Jakob Ströll hängen noch ein wenig durch den Trainingsrückstand nach, sie wollen aber jeder Trainingseinheit nutzen, um ihre Leistungen vom Spiel zum Spiel zu steigern. Wenn die Verteidigung stabil steht und im Angriff mehr Druck aufgebaut wird, als in der jüngsten Vergangenheit, sind die Weidener auf jeden Fall in der Lage, die Serie für sich zu entscheiden. Wichtig wäre auch die mentale Verfassung der Truppe, in dieser Nerven raubenden Serie, spielt die Psyche eine sehr wichtige Rolle. An der Erfahrung des Teams soll es auf jeden Fall nicht scheitern, die meisten der Weidener Spieler haben schon etliche schwere Serien hinter sich und dürften die Situation schon ganz gut einschätzen und letztendlich auch verkraften.

Die Voraussichtliche Mannschaftsaufstellung für Donnerstag:
Vladimir Srajer und Matthias Kreiner im Tor,
Thomas Aigner, Stefan Kick, Michael Trottmann, Thomas Kick, Andras Langmar, Nikolaj Neumann, Stephan Schirdewahn, Louis Brunner, Andras Jahn, Sean Ryder, Jakob Ströll und evtl. Alex Schäfer
Trainer Gerhard Wodarz

Deutsche Wasserball-Liga 2014/2015

Play-off Halbfinale
WF Waspo Hannover – ASC Duisburg
SSV Esslingen – WF Spandau 04 Berlin

Play-down Entscheidung
SV Weiden – SpVg Laatzen
SGW Leimen/Mannheim – SC Wedding Berlin

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