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SVK 72 erstürmt die Plauener „Festung“

Nach anfänglichen Schwierigkeiten siegt Krefeld verdient mit 6:11

Das Spiel an diesem Wochenende stand unter schweren Vorzeichen. So reiste das Krefelder Bundesliga-Team der SVK in die vorher hoch beschwörte Plauener „Festung“. Der Begriff passte bis dato sehr gut, da Plauen noch kein Pflichtspiel vor heimischer Kulisse in dieser Saison verloren hatte. Dieser Serie setzten die Krefelder aber dann heute mit einem 6:11-Erfolg ein jähes Ende.
Zu Beginn der Partie sah es allerdings noch nicht so rosig aus. Plauen legte einen Blitzstart hin und warf sogleich alle vorhandenen Kräfte ins Spiel, was in einer schnellen 2:0-Führung resultierte. Das Team um Trainer Thomas Huber hatte hier noch das Nachsehen und kam noch nicht richtig in Gang.
Im zweiten Viertel wendete sich das Blatt dramatisch. Plauen schien einen Großteil seines Pulvers bereits im ersten Spielabschnitt verschossen zu haben und ließ sich von der SVK sprichwörtlich überrollen. Zunächst ließ Center Sven Roeßing mit einem Doppelschlag den Knoten platzen, bevor ein Drittel des Krefelder Kaders sich in die Torschützenliste eintragen durfte.
In diesem Abschnitt war Plauen komplett abgemeldet und konnte letztlich nur zuschauen, wie ein ums andere Mal der Ball im eigenen Netz einschlug. Zur Pause stand es dann 2:6 und die Partie war komplett gedreht.
Nach der Halbzeitpause knüpfte Krefeld dann nahtlos an die bisherige Leistung an und zog zwischenzeitlich sogar auf 2:8 davon. Dies gab Trainer Thomas Huber die Gelegenheit auch seine Bank komplett einzuwechseln und gerade den Youngstern viel Spielzeit zu geben. Vor der letzten Pause stand es dann 3:8.
Plauen hatte aber noch nicht aufgegeben und versuchte sich noch einmal heran zu kämpfen, obschon des 5-Tore Rückstands. Doch Krefeld behielt das Zepter in der Hand und konterte gegen die Treffer der Plauener im Eiltempo. Knapp wurde es dann letztlich nicht mehr und die SVK kehrte zufrieden mit einem 6:11-Erfolg und zwei weiteren „big-points“ aus Plauen heim.
Trainer Thomas Huber zeigte sich mit der Gesamtleistung seiner Schützlinge sehr zufrieden: „wir sind im 1. Viertel nur schwer ins Spiel reingekommen. Das zweite Viertel war dann spielentscheidend. Wir konnten eine hohe Führung über den weiteren Spielverlauf aufrecht erhalten und unser Team hat durch die Bank stark aufgespielt. Es gab zu keinem Zeitpunkt einen Leistungsabfall.“
Sven Roeßing, der heute gleich drei Teffer beisteuerte lobte sein Team ebenfalls: „zwar haben wir schlecht angefangen, was sicherlich auch daran lag, das die Plauener wie die Feuerwehr gestartet sind, doch haben wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen. Im zweiten Viertel war Plauen auf, das haben wir eiskalt genutzt. Das war heute unter dem Strich die beste Saisonleistung unserer Mannschaft, wir haben ein Level vier Viertel lang gehalten. Die „Festung“ ist gestürmt!“
Die Tabellensituation betrachtend liegt Krefeld nach wie vor auf dem 1.Platz. Dies könnte sich allerdings heute ändern, da der Zweitplatzierte OSC Potsdam heute ein Nachholspiel gegen die SGW Leimen/Mannheim absolviert. Sollte Potsdam mit mehr als 7 Toren Differenz gewinnen würde man durch ein besseres Torverhältnis bei Punktegleichheit an den Krefeldern vorbeiziehen.
Entscheidend wird also in jedem Fall noch einmal das kommende Wochenende. Hier steigt die SVK gegen den SC Neustadt vor heimischer Kulisse bereits ab 16:00 Uhr zum letzten Spiel der Hauptrunde ins Becken. Dann werden sich wohl auch erst die beiden ersten Plätze final ergeben.
Spielergebnis:
6:11 (2:0; 0:6; 1:2; 3:3)
Torschützen:
Sven Roeßing (3), Robert Glüder (3), Tobias Kreuzmann (2), Bastian Schmellenkamp, Phillip Stachelhaus, Gergö Kovàcs (je 1)
Spieler des Tages:
Gergö Kovàcs

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