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Beim Tabellenführer zu Gast

SC Neustadt ein schwerer Brocken

(prg) Die Bundesligawasserballer des Schwimmvereines Weiden stehen vor weiteren Schweraufgaben in der Hauptrunde der DWL-Gruppe B. Der nächste Gegner der Oberpfälzer ist der aktuelle Tabellenführer und bisher ungeschlagener SC Neustadt/Weinstrasse. Die Neustädter nutzten die Lockerung der Ausländerregelung zum Beginn der Runde in vollen Zügen, verstärkten sich mächtig und zeigten sich bis jetzt angriffslustig und konstant. Den ersten Punkt verloren die Pfälzer erst am vergangenen Wochenende überraschend gegen den geschwächten SV Krefeld Zuhause unter der Traglufthalle im Stadionbad Neustadt.

Trainer Wodarz sieht das Chancenverhältnis nüchtern und realistisch: „Wenn wir so inkonsequent wie letzte Woche in Berlin spielen, werden wir in Neustadt nichts zu holen bekommen“, sollte seine Mannschaft allerdings die Leistung der ersten Halbzeit von Berlin über die gesamte Spielzeit bestätigen, sieht er sogar in Neustadt Möglichkeiten: „In jedem Spiel zeigen wir bisher, dass wir mehr drauf haben, wenn wir das ganze Spiel durchhalten, können wir auch Neustadt schlagen“ ergänzt Wodarz gewöhnlich kämpferisch. Die Oberpfälzer zeigten tatsächlich zwei Gesichter in der Hauptstadt, eine solide erste Halbzeit mit 6:4 und ein totaler Einbruch nach der 7:5 Führung mit acht Gegentoren in Folge und ohne einen weiteren Treffer bis Spielende, daraus wird auch der Trainer nicht schlau, zumal nicht die konditionelle Verfassung dafür verantwortlich zu sein scheint. Im Vorbereitungsturnier zum Jahresbeginn und im Training zeigen sich die SV-ler in einer guten körperlichen Verfassung. Der einer oder anderer Weidener weist zwar ein wenig Trainingsrückstand auf, aber der gesamte Eindruck sei es nach eigenen Angaben des Schwimmvereines nicht. Trainer Wodarz sucht die Gründe eher im mentalen Bereich und versucht gerade dort anzusetzen. Seine Mannschaft soll angriffslustiger werden, die Verantwortung im Sturm soll auf mehrere Schulter verteilt werden und die verbesserte Abschlusssicherheit soll für mehr Selbstvertrauen sorgen.

Die Weidener können auch in Neustadt auf den gesamten Kader zurückgreifen und werden wahrscheinlich in folgender Aufstellung die Reise an die Weinstraße antreten:

Vladimir Srajer und Florian Modl im Tor, Thomas Aigner, Stefan Kick, Michael Trottmann, Thomas Kick, Andras Langmar, Nikolaj Neumann, Stephan Schirdewahn, Andreas Jahn, Sean Ryder und Jakob Ströll

Trainer Gerhard Wodarz

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