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OSC vs. SVK72

Zwei Bundesliga-Spitzenspiele am Brauhausberg

Männer heiß auf Sieg gegen Krefeld/U17 fordert im Lokalderby Spandau
Mit einer erneut sehr attraktiven Doppelveranstaltung locken die Wasserballer des OSC Potsdam am Sonnabend ins Brauhausberg-Bad. Jeweils der Zweite und Dritte der Deutschen Wasserball-Liga (B-Gruppe) und anschließend der U17-Bundesliga stehen sich gegenüber. 18 Uhr steigen die Männer des OSC (6:0 Punkte/45:29 Tore) gegen die SV Krefeld 72 (5:1/39:23) ins Wasser, 19.45 Uhr empfängt der Potsdamer Nachwuchs (6:2/48:30) die punktgleichen Wasserfreunde Spandau 04 (6:2/39:42).

Die Kampfansage des Neuzugangs aus Krefeld Sven Roeßing beeindruckt OSC-Trainer Alexander Tchigir nicht besonders. „Komme was wolle, wir bringen die zwei Punkte mit nach Hause“, tönt der 28-jährige Center, der letztes Jahr seine Karriere in der Nationalmannschaft beendete und vom ASC Duisburg auf die andere Rheinseite zur ambitionierten Schwimmvereinigung Krefeld wechselte. „Sven ist ein sehr guter Spieler“, weiß Tchigir, der gemeinsam mit Roeßing 2012 den letzten großen Erfolg der deutschen Nationalmannschaft mit dem fünften Platz bei der EM in Eindhoven erkämpfte. „Es wird nicht leicht, ihn auszuschalten.“ Mit acht Treffern aus drei DWL-Partien ist Roeßing auch direkt bester Torjäger der Westdeutschen, die ansonsten über ein ausgeglichenes, junges Team verfügen. Zusammen mit dem Zwei-Meter-Hünen Roeßing wechselte auch Tobias Kreuzmann zur SVK. Über 300 Länderspiele bestritt der 33-Jährige, der beim ASC Duisburg das Wasserball-Handwerk erlernte und dort auch bis zur letzten Saison spielte. „Wir dürfen uns von den beiden Namen nicht verrückt machen lassen und daran denken, dass die anderen Krefelder Jungs ebenfalls gut Wasserball spielen können“, so Tchigir. Vor allem Philip Stachelhaus, Bastian Schmellenkamp (je 6 Tore), Yannick Zilken (5) und Paul Huber (4) gilt es in den Griff zu bekommen. „Noch wichtiger ist es zu wissen, was wir können“, sagt Marc Langer Torwart und Kapitän des OSC. „Wenn wir konzentriert verteidigen, packen wir das.“ Letzten Sonnabend siegte der OSC im Pokal-Achtelfinale nach 10:5-Halbzeitführung mit 14:12 gegen A-Gruppen-Vertreter White Sharks Hannover. „Daheim sind wir für jede Mannschaft schwer zu schlagen“, weiß auch Nationalspieler Hannes Schulz, der gleich sechs Treffer gegen Hannover beisteuerte. „Alle sind fit und heiß, dieses Spiel zu gewinnen.“

Nicht minder motiviert geht Potsdams U17-Nachwuchs ins Rennen. Besser als erwartet, absolvierte die Mannschaft von Trainer André Laube die ersten vier Saisonspiele und musste sich lediglich gegen Liga-Primus Hannover mit 6:14 geschlagen geben. Die gleiche Bilanz weist auch Spandau auf, tat sich aber in seinen Siegen etwas schwerer als Potsdam. „Eine Favoritenrolle ist nicht auszumachen“, denkt Laube. Anfang November unterlag das Laube-Team den Berlinern in den ostdeutschen Meisterschaften noch 5:6. „Seitdem hat sich meine Mannschaft gut entwickelt“, so Laube. „Wir wollen unbedingt den zweiten Platz verteidigen und gewinnen.“

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