U16-WM mit Rekordzahlen und hohen Hürden

U20-EM: DSV-Auswahl schon aus dem Rennen

2. August 2026

U20-EM: DSV-Auswahl schon aus dem Rennen

2. August 2026
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U16-WM mit Rekordzahlen und hohen Hürden

36 Teams aus allen fünf Kontinenten, mehr als 500 Aktive und eine Woche lang jeweils 18 Spiele pro Tag: Die am Montag startende 3. Weltmeisterschaft der U16-Junioren in Zagreb (Kroatien) sprengt im Wasserball alle bisherigen Maßstäbe. Mit dabei ist auch die von Djordje Milojkovic (Stuttgart) betreute deutsche Mannschaft, die in der Vorrunde auf Uruguay (Montag), die USA (Dienstag), Tschechien (Mittwoch) und den heißen Medaillenkandidaten Montenegro (Donnerstag; jeweils 10 Uhr) trifft. Sämtliche Partien laufen im Gegensatz zur zeitgleichen U20-Europameisterschaft weiblich live und kostenfrei im Youtube-Kanal der World Aquatics.

Die Organisatoren konnten bereits in der vergangenen Woche bei der U16-WM des weiblichen Nachwuchses an gleicher Stelle üben, wobei es für die Vorrunde analog zu Champions League und Europa-Cup im Männer-Fußball erneut nur eine gemeinsame Tabelle mit allen 36 teilnehmenden Teams geben wird. Diese wird zudem nicht nach Punkten und Toren, sondern nach dem beim Weltcup auf Malta erstmals angewendeten Tournament Performance Index (TPI) ermittelt, der die einzelnen Spiele aus Sicht der Mannschaften anhand des Schwierigkeitsgrades unterschiedlich gewichtet.

In den beiden 50-Meter-Becken des Mladost-Sportkomplexes am Save-Ufer (EM-Spielstätte 2010 und 2024) hängen jedoch selbst für die ambitionierten Nationen des Weltwasserballs die Trauben hoch: Nur die ersten Acht (!) des 36er-Feldes erreichen die am Freitag startenden K.o.-Duelle des Viertelfinales. Alle weiteren Teams kämpfen analog noch um die Ränge 9 bis 16, 17 bis 24, 25 bis 32 bzw. 33 bis 36, so dass für alle Teilnehmer dieser Titelkämpfe unabhängig von den Resultaten die Chance zu einer sportlichen Weiterentwicklung besteht.

Die von gleich fünf Akteuren der SG Neukölln angeführte DSV-Auswahl mit Spielern aus sieben Vereinen hofft nach den Eindrücken des Vorjahres auf eine gute Platzierung, doch der Modus verzeiht so gut wie keine Patzer: So erreichten vor Wochenfrist beim weiblichen Nachwuchs nach vier Spieltagen lediglich die fünf ungeschlagenen Teams der Vorrunde sowie drei der vier Vertretungen mit jeweils einer Niederlage das Viertelfinale, dieses wohlgemerkt bei nur 24 Mannschaften. Damit wird jede Partie quasi zu einem „Endspiel“, und für Überraschungen könnte zudem die relativ kurze Spielzeit von lediglich 4 x 6 Minuten sorgen.

Team Deutschland

Basil Blanc, Luka Filipovic, Julian Konitzer, Justus Oestreich, Jonas Seidel (alle SG Neukölln), Nico Buchelt, Georg Metzler (OSC Potsdam), Fritz und Felix Burger (SC DHfK Leipzig), Nico Khokhobashvili, Gabriel Slugecic (Post SV Nürnberg), Philipp Matziou, Anton Pirja (SV Cannstatt), Karlo Thiele (White Sharks Hannover) und Paul Hildebrandt (ASC Duisburg)

Trainer: Djordje Milojkovic
Assistenztrainer: Teodor Bradaji
Assistenztrainer: Stephan Popovic
Betreuer: Stefan Seidel
Physiotherapeut: Leonel Buchner
Teammanager: Patrick Weissinger

Schiedsrichter: Ralf Müller