Fünfmeterwerfen kostet Spandau Champions League

Sieben Spiele zum Pokalstart – zwei Neulinge

15. September 2026

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Fünfmeterwerfen kostet Spandau Champions League

Ergebnistechnisch fehlte am Ende nur ein Tor, doch die Wasserfreunde Spandau 04 haben die prestigeträchtige Hauptrunde der Champions League knapp verpasst. Beim Qualifikationsturnier der Gruppe A in Oradea (Rumänien) musste sich der deutsche Vizemeister trotz guter Auftritte und vier errungener Punkte am Ende mit Platz drei begnügen, so dass der Umzug in die Hauptrunde des Euro Cups ansteht.

Dabei gaben die ohne Nationalspieler Aleks Sekulic und nur mit einem 13er-Aufgebot angereisten Berliner in der Auftaktpartie gegen den favorisierten Gastgeber CSM Oradea (mit dem früheren Wasserfreunde-Trainer Petar Kovacevic) den greifbar nahen Sieg noch aus der Hand. Spandau hatte in der 28. Minute bereits mit 13:9 geführt, musste 14 Sekunden vor dem Ende jedoch noch den 15:15-Ausgleich hinnehmen. Das Fünfmeterwerfen ging nach zwei Berliner Fehlversuchen mit 4:2 an die Rumänen, die zu keiner Phase der Partie geführt hatten. Besagter 15:15-Ausgleich wurde für die Berliner im weiteren Turnierverlauf dagegen zum finalen Genickbrecher.

Tags darauf besiegelte nach einem 8:8-Zwischenstand (12.) die 14:21-Niederlage gegen Turniersieger VK Novi Beograd (Serbien) das Aus der Berliner. Beim abschließenden 13:6-Erfolg gegen Frankreichs Vizemeister Team Strasbourg (mit dem früheren Duisburger Denys Gusakov) sicherte sich Spandau heute früh noch Rang drei und wichtige Ranglistenpunkte.

Damit verpassten die Berliner zum dritten Mal in Folge den Sprung in die Hauptrunde und müssen nun ihr Glück in den sechs Rundenspielen des Euro Cups suchen. Seit 2016 hat kein deutscher Verein mehr die Qualifikationsphase des Wettbewerbs überstanden. Für die Top 16 der Champions League gesetzt ist der deutsche Meister Waspo 98 Hannover, der mit Spannung auf die am Montag anstehende Auslosung blickt.