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Souveräner Heimsieg sichert Platz fünf

Orcas beenden Bundesliga-Saison mit 19:9 gegen Cannstatt

Mit einer überzeugenden Vorstellung haben die Wasserballer der Potsdam Orcas ihre Bundesliga-Saison 2025/26 abgeschlossen. Im zweiten Spiel der Best-of-Three-Serie um Platz fünf setzte sich die Mannschaft am Samstagabend im heimischen blu souverän mit 19:9 (6:2, 3:2, 6:3, 4:2) gegen den SV Cannstatt durch und entschied die Serie vorzeitig für sich. Ein drittes Spiel am Sonntag wurde damit überflüssig.
Dabei war durchaus zu spüren, dass die Gäste aus Cannstatt nach der Heimniederlage eine Reaktion zeigen und die Entscheidung noch einmal vertagen wollten. Die Potsdamer machten jedoch von Beginn an deutlich, dass sie ihre Saison an diesem Abend beenden wollten. Filip Dittmer, Arne Hofmann, Elias Göthke und Finn Klaffke sorgten innerhalb weniger Minuten für eine 4:0-Führung und stellten die Weichen früh auf Sieg.
Mit diesem Vorsprung im Rücken kontrollierten die Orcas die Partie weitgehend. Zwar gelang es Cannstatt zwischenzeitlich, den Rückstand zu verkürzen – Mitte des zweiten Viertels auf 4:7 und Mitte des dritten Abschnitts auf 6:10. Doch immer wieder fanden die Gastgeber die passende Antwort und verhinderten, dass die Gäste noch einmal ernsthaft zurück ins Spiel fanden.
Spätestens im Schlussabschnitt war die Begegnung entschieden. Potsdam spielte die Partie konzentriert zu Ende und durfte sich am Ende über einen deutlichen 19:9-Erfolg sowie den Gewinn der Serie freuen.
Zum Spieler des Tages avancierte Matti Arnold mit drei Treffern. Ebenfalls dreifach erfolgreich war Finn Taubert. Je zwei Tore erzielten Arne Hofmann, Filip Dittmer, Finn Klaffke und Elias Göthke. Die weiteren Treffer steuerten Marian Kob, Tyler Kugler, Melvin Karpinski, Florian Burger und Fabian Liedke bei.
Platz fünf als großer Erfolg nach dem Umbruch
Entsprechend zufrieden fiel das Saisonfazit im Lager der Orcas aus. Sportdirektor André Laube ordnete den erreichten fünften Platz als großen Erfolg ein:
„Wir im Club sind super glücklich mit dem fünften Platz in der Saison. Insbesondere nach den doch nennenswerten Abgängen ist der Wunsch in Erfüllung gegangen, dass andere Leute, insbesondere offensiv, in die Verantwortung kommen – und das ist gelungen. Klar waren wir auch nicht weit weg von der Teilnahme am Halbfinale. Das wäre nach dem personellen Umbruch eine Sensation gewesen. Aber jetzt im Nachgang sind wir sehr, sehr glücklich mit dem fünften Platz und haben in der Serie gegen Cannstatt noch einmal gezeigt, dass wir auch dort hingehören. Wir freuen uns auf eine erneute erfolgreiche Bundesliga-Saison im nächsten Jahr. Den Spielern und auch dem Trainerteam wünschen wir eine tolle Sommerpause, Zeit der Erholung und dass sie dann mit großer Motivation zurückkehren und weiterhin gute Leistungen zeigen.“
Die wichtigsten Zahlen der Saison: In insgesamt 22 Bundesligapartien standen mit Finn Taubert und Arne Hofmann zwei Spieler in sämtlichen Begegnungen im Aufgebot. Gleichzeitig waren beide die erfolgreichsten Torschützen der Mannschaft. Taubert erzielte 59 Treffer und belegte damit ligaweit Rang sieben der Torjägerliste. Hofmann folgte mit 58 Toren direkt dahinter. Auch Ulrich gehörte mit 27 Treffern zu den offensiven Leistungsträgern, gefolgt von Klaffke (23) und Kugler (21).
U18-Endrunde als letzter Höhepunkt
Ganz beendet ist die Spielzeit für einige Akteure der Trainingsgruppe allerdings noch nicht. Bereits am kommenden Wochenende steht in Stuttgart die Endrunde um die Deutsche U18-Meisterschaft auf dem Programm. Gastgeber und Favorit ist der SV Cannstatt. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld von den Potsdam Orcas, der SG Neukölln und dem Duisburger SV 1898.
Das Ziel der Potsdamer ist klar formuliert: Mit einer Medaille soll eine ohnehin erfolgreiche Saison einen weiteren Höhepunkt erhalten.
Spätestens danach beginnt auch für die letzten Aktiven eine ruhigere Phase. Zwar wird im Juni noch trainiert, doch nach einer langen und intensiven Saison dürfen die Orcas dann durchatmen und in die wohlverdiente Sommerpause gehen.
Potsdam:
Torhüter Willem Simon, Erik Dortmann
Finn Taubert (3), Marian Kob (1), Tyler Kugler (1), Arne Hofmann (2), Filip Dittmer (2), Fynn Klaffke (2), Matti Arnold (3), Elias Göthke (2), Melvin Karpinski (1), Florian Burger (1), Lu Meo Ulrich, Fabian Liedtke (1)