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Knappe Niederlage zum Auftakt in Fulda

Zum Auftakt der 2. Wasserballliga Süd der Herren verlor der WV Darmstadt mit 14:16 bei den Wasserfreunden Fulda. Das Spiel war bis zum Ende spannend und eine Überraschung lag wahrhaft in der Luft.

Die Darmstädter präsentierten sich deutlich besser als im Vorjahr und lagen nach vier Minuten mit 3:0 in Führung. Danach schlichen sich einige Konzentrationsfehler ein und Fulda konnte das erste Viertel mit 6:3 für sich entscheiden. Das sollte bis zum Ende das einzige Siegviertel für Fulda bleiben. Zwar lagen die Wasserfreunde zwischenzeitlich auch einmal mit fünf Toren vorne, doch davon ließen sich die Darmstädter nicht irritieren. Die weiteren Viertel endeten 5:5, 4:3 für den WVD und 2:2.

Der Schlüssel des Erfolges lag in der guten Verteidigung gegen den Fuldaer Kapitän und Center Horvath, der mit drei Toren deutlich unter seiner sonstigen Quote blieb. Auf Darmstädter Seite überragte Lars Hechler mit neun Toren, davon drei Strafwürfe. Diese Leistung wurde freilich vom Rest des Teams mit herausgespielt. Als die Fuldaer die Deckung auf Lars verstärkten, sprangen andere in die Bresche. So kamen Pascal Hinz, Markus Rieken, Ole Landsberg und Felix Schneider zu wichtigen Torerfolgen.

Gerade Felix setzte mit dem Anschlusstreffer zum 14:15 die Fuldaer drei Minuten vor Schluss noch einmal unter Druck. Eine faustdicke Überraschung schien möglich. Doch ein weiteres glückliches Tor für Fulda und ein weiterer Pfostentreffer der Darmstädter besiegelten das Ende.

Betreuer Maik Luh lobte das Team anschließend für eine bravouröse Leistung, die nach den vielen hohen Niederlagen in der Vorsaison nur wenige dem Team zugetraut hatten. So holte man am Samstag zwar keine Punkte, kann nun aber etwas selbstbewusster in die weitere Saison gehen.

Für den WVD spielten: Nikolas Hohmann (Tor), Lars M. Hechler (9), Markus Rieken (1), Ole Landsberg (1), Jasper Schommartz, Keke Kappes, Alexander Erb, Per Wagener, Jan Schneider, Robin Gossner, Pascal Hinz (2), Dennis Ntampakis, Felix Schneider (1).

gez. Dr. Martin Diehl

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