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11. November 2019
Waspo 98 tanzt nur eine Halbzeit
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Pro Recco wirbelt im Stadionbad

Waspo 98 Hannover hat in der Champions League der Wasserballer sein erstes Heimspiel verloren. Mit 13:21 verlor das Team von Trainer Karsten Seehafer gegen den Topfavoriten AS Pro Recco von der italienischen Mittelmeerküste und konnte dabei nur in der ersten Spielhälfte von einer Sensation träumen.
Vor rund 450 gespannten Fans im Stadionbad bot Waspo 98 in den ersten 16 Minuten eine mitreißende Partie. Schlussmann Moritz Schenkel parierte mehrfach großartig und seine Vorderleute standen defensiv recht stabil und boten offensiv beweglichen und variantenreichen Wasserball. Mit 7:7 ging es in die Pause. Danach jedoch brachen alle Dämme. Nach einer Standpauke des bereits jetzt legendären dreifachen Olympiasieger-Trainers Ratko Rudic drückte das Starensemble aus Italien auf das Tempo, dem die Hannoveraner in keiner Weise gewachsen waren. Im Minutentakt trafen Akteure wie Edoardo di Somma, Filip Filipovic, Aleksandar Ivovic, Francisco di Fulvio und Alessandro Vellotto und zogen den Hannoveranern den Zahn. Im dritten Viertel verließ Moritz Schenkel zugunsten von Kevin Götz seinen Kasten, doch auch Götz konnte sich gegen die immer wieder frei durchgebrochenen Gäste nicht auszeichnen. Immerhin gelangen Waspo im letzten Viertel noch ein paar schöne Tore, doch mehr als Ergebniskosmetik war nicht herauszuholen.
In den nächsten Begegnungen gilt es nun, die Defensive wieder zu stabilisieren und gegen die Gegner auf Augenhöhe kontinuierlich zu punkten, um Platz vier in der Vorrundengruppe nicht schon früh außer Reichweite geraten zu lassen.
Für Waspo 98 trafen: Aleksandar Radovic (4), Darko Brguljan (3), Petar Muslim (2), Fynn Schütze, Ante Corusic, Julian Real und Tobias Preuß (je 1). FG

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