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Dröges Regionalderby im blu

Rekordmeister Spandau 04 besiegt OSC-Wasserballer 17:3
Im Aufeinandertreffen der regionalen Wasserball-Kooperationspartner OSC Potsdam und Wasserfreunde Spandau 04 bot sich den gut 200 Zuschauern im Sport- und Freizeitbad blu am Sonnabend ein schwaches Spiel. Ohne sich zu verausgaben, gewann der Berliner Rekordmeister mit 17:3 (2:0, 7:1, 3:1, 5:1) und wurde seiner Favoritenrolle gerecht.
„Das war von beiden Mannschaften nicht dolle“, brachte André Laube, sportlicher Leiter der OSC-Wasserballer, die Partie auf den Punkt. „Sehr bedauerlich, dass wir unseren Fans nicht mehr geboten haben. Wir müssen uns hinsichtlich der nächsten drei Spiele deutlich steigern, wenn wir da was holen wollen. Mit einer solchen Leistung kommen wir nicht über das Viertelfinale hinaus.“ Bevor sich der OSC aber den Playoffs ab Anfang April stellen wird, stehen noch die Partien auswärts beim Tabellen-Dritten ASC Duisburg (16.2.) und dem Schlusslicht SG Neukölln (30.3.) sowie das Heimspiel gegen den Vierten SSV Esslingen (9.3.) an. „Ich denke, da kann sich die Mannschaft noch einmal anders motivieren“, blickt Laube optimistisch voraus.
Defensiv bot der OSC am Samstag gegen Spandau zunächst auch eine ordentliche Partie, hatte phasenweise sogar die besseren Möglichkeiten, nutze diese aber nicht. Im Gegenzug kamen die Berliner zu einer 2:0-Führung im ersten Viertel. Im zweiten Durchgang verloren die Hausherren in der Verteidigung vollkommen den Faden und machten es den Gästen sehr leicht. Immer wieder tauchten die Spandauer Spieler allein vor Potsdams Torhüter Max Vernet Schweimer auf und ließen dem keine Chance. Bis auf 5:0 zog der Favorit davon, bevor sich Potsdams Center Konstantin Hüppe zum 1:5 durchsetzte. Weitere vier Treffer der Wasserfreunde führten zum 1:9 zur Pause.
In dieser fand Potsdams Trainer Alexander Tchigir wohl zumindest Gehör, was eine höhere Bereitschaft in der Verteidigung betrifft. Mit „nur“ 1:3 ging das dritte Viertel verloren, in dem erneut Hüppe nach cleveren Pass von Sascha Seifert zum zwischenzeitlichen 2:11 einnetzte. Im Schlussviertel traf für Potsdam noch durch Tomi Tadin per Strafwurf zum 3:13. Mit 3:17 endete die Partie, in der rumänische Nationalspieler Tiberiu Negrean mit sechs Toren als bester Werfer zum „Spieler des Tages“ gekürt wurde.
„Häkchen ran und nach vorn schauen“, so Laube. „Mit diesem Spiel sollten wir uns nicht lang beschäftigen.“
Potsdam: Torhüter Max Vernet Schweimer/Marc Langer, Konstantin Hüppe (2), Max Kössler, Thilo Popp, Sascha Seifert, Tomi Tadin (1), Florenz Korbel, Lukas Küppers, Ferdinand Korbel, Luka Vucicevic, Hannes Schulz, Hendrik Walter

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