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OSC erwartet in Esslingen schweres Spiel

Bundesliga-Wasserballer kämpfen in Stuttgart um den vierten Tabellenplatz
Der kommende DWL-Spieltag in der Pro A-Gruppe hat es in sich. Lediglich in der Partie des Tabellen-Dritten ASC Duisburg (9:3 Punkte) gegen den Achten Duisburger SV 98 (1:9) scheint die Favoritenrolle klar, allerdings bringt diese Begegnung schon wegen des Stadtderbys einiges an Brisanz mit sich. Die anderen drei Spiele sehen jeweils Tabellennachbarn im Duell. Mit besonderer Spannung wird natürlich das Match der Profi-Teams des Tabellenführers Wasserfreunde Spandau 04 (10:0) und der Waspo 98 Hannover (8:0) erwartet. Im direkten Anschluss empfängt in der Schöneberger Schwimmhalle die SG Neukölln (Platz 7/2:8) den Sechsten SVV Plauen (2:6).
Für den OSC Potsdam geht es auf die weite Reise nach Stuttgart. In der Traglufthalle des Inselbades trifft die Mannschaft von Trainer Alexander Tchigir – mit derzeit 3:5 Zählern (36:57 Tore) auf dem vierten Rang – am Sonnabend (15.30 Uhr) auf den fünftplatzierten SSV Esslingen (3:7/39:69). „Hier stehen wir das erste Mal richtig unter Druck“, sagt Tchigir. „Deshalb wollen wir bestvorbereitet in das Spiel gehen und reisen bereits am Freitag an.“ Beim SV Würzburg 05 wird das Team zu einem Abschlusstraining Zwischenstation machen. „Wir haben letzten Samstag sehr gute Ansätze gezeigt, aber phasenweise auch zu hektisch und unkontrolliert agiert“, sagt Tchigir über das starke 12:12-Unentschieden im heimischen Sport- und Freizeitbad blu gegen den ASC Duisburg. „Uns muss es gelingen, über ein komplettes Spiel hinweg konzentriert zu agieren.“
Die Schwaben erlebten zur neuen Spielzeit einen ähnlich starken personellen Umbruch wie der OSC, sind aber dennoch standesgemäß in die Saison gestartet. Im ersten Saisonspiel beim Aufsteiger Duisburg 98 musste sich Esslingen zwar strecken und gewann erst durch ein Tor in den Schlusssekunden 9:8; gegen die Spitzenreiter Spandau (4:17) und Hannover (8:22) hielt der SSV über lange Zeit gut dagegen, unterlag dann aber doch deutlich. Beim ASC Duisburg gab es eine torreiche, aber achtbare 10:14-Niederlage. Nur mit dem lediglich einfachen Punktgewinn in heimischem Gewässer gegen die SG Neukölln (8:8) müssen die Süddeutschen wohl etwas unzufrieden sein. Bester Werfer in der noch jungen Saison ist der frühere Junioren-Nationalspieler Konstantinos Sopiadis, der bislang elf Treffer erzielen konnte und den Wechsel des Nationalspielers Timo van der Bosch (SV Ludwigsburg) auf der Centerposition sehr ordentlich kompensiert. Die übrigen Tore verteilen sich gut auf das Mannschaftsgefüge, in dem die „üblichen Verdächtigen“ Heiko Nossek und Valentin Finkes (je 6 Treffer) sowie der erst 16-jährige Zoran Bozic, Eric Fernandez Rivas und Hannes Rothfuß mit je fünf Treffern bisher auf häufigsten einnetzen konnten.

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