Die SVK´72 geht mit weiter verjüngtem Kader in die neue Saison

Schwerer Auftakt der DWL-Saison für die SVK
17. Oktober 2018
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Die SVK´72 geht mit weiter verjüngtem Kader in die neue Saison

Das DWL-Team der SV Krefeld 72 geht mit einem sehr jungen Team in die neue Wasserball-Saison. Neben den beiden Routiniers Yannik Zilken und Dusan Dragic, sowie Roland Tatar, der sich zu einem Leistungsträger der Krefelder entwickelt hat, rekrutiert sich der Kader ausschließlich aus Spielern die 23 Jahre oder jünger sind. Selbst wenn man die Jugendspieler aus der U18, die den Bundesliga-Kader ergänzen, nicht mit einbezieht, liegt der Altersdurschnitt bei nur 21,5 Jahren.

Zwei Spieler haben die Mannschaft nach der letzten Saison verlassen, Istvan Keresztes ist zu Duisburg 98, Paul Huber zum ASC Duisburg gewechselt. Der Verein hat Paul, der zur Meistermannschaft der SVK in der U17 und U19 gehörte, aufgrund der sportlichen Perspektiven zu dem Wechsel zu einer der Top-Mannschaften der DWL ermutigt.

Neu dazugekommen sind zwei Spieler aus dem Jahrgang 1998 – Centerverteidiger Vuk Jelaca ist vom Nachbarn Bayer Uerdingen, Centerspieler Anton Laug aus Würzburg an die Palmstraße gekommen. Die beiden vielversprechenden Jugendspieler aus dem eigenen Nachwuchs, Konstantin Trix und Danilo Machidenko sind in dieser Saison endgültig in den Herrenbereich gewechselt.

Trainiert wird die Mannschaft von Werner Stratkemper und Dusan Dragic, der Anfang Oktober erfolgreich den Trainerlehrgang zur B-Lizenz absolviert hat. Beide zusammen hatten bereits gegen Ende der letzten Saison das Team auf den 5. Platz der Pro B geführt.

Trotz des jungen Kaders peilt die SVK einen Platz unter den ersten vier der Pro B an, der zur Teilnahme an der Relegationsrunde mit den beiden Absteigern aus der Pro A berechtigt. Dass das Ziel durchaus realistisch ist, hat das Vorbereitungsturnier um den Abendroth-Pokal gezeigt, in dem die Mannschaft ohne ihre beiden Routiniers gegen die Pro A Vertreter Plauen, Potsdam und Neukölln über gute Strecken der Spiele mithalten konnte und sogar den Ligakonkurrenten Wedding schlagen konnte.

Entsprechend zuversichtlich zeigt sich Ferdinand Vogel, der Wasserballwart der SVK: „ Wir gehen den eingeschlagenen Weg, auf junge Spieler zu setzen, statt erfahrene Ausländer an Bord zu holen, konsequent weiter. Wir sind davon überzeugt, dass sich die Mannschaft mit der Mischung aus großer Erfahrung und serbischer Wasserball-Schule im Trainerteam gut weiterentwickeln wird. Mit viel Teamgeist und Spaß am Wasserballspiel wird sie den Zuschauern attraktive Spiele bieten. Wir sind besonders froh, dass während des Winters die gewohnte Spielstätte im Badezentrum Bockum zur Verfügung steht. Im Mai und Juni spielen wir dann dank des geänderten Spielmodus im eigenen Freibad an der Palmstraße.“

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