Waspo 98 mit 13 Mannschaften im Spielbetrieb

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Waspo 98 mit 13 Mannschaften im Spielbetrieb

Schwierige Bädersituation im Bezirk Hannover

Einen ungewohnt langen Saisonendspurt legen in diesem Jahr die Wasserballer des Bezirksschwimmverbands Hannover hin: Aufgrund von Hallenproblemen wird ein ganzer Block von Spielen erst im September und sogar Oktober zur Austragung kommen. Geschuldet ist dieses zum einen Bäderproblemen (das auf Bezirksebene vielgenutzte Sportbecken im Laatzener Freizeitbad „aquaLaatzium“ stand im vergangenen Winter lange Zeit nicht für Wochenendspiele zur Verfügung), zum anderen aber an der weiterhin großen Teilnehmerzahl in immerhin zehn ausgespielten Ligen.

Mit gleich 13 Mannschaften auf allen Ebenen, darunter auch sechs Jugendteams, liegt der deutsche Männer-Meister Waspo 98 Hannover bei den für die aktuelle Saison gemeldeten Vertretungen nicht nur im Bezirk, sondern auch für Niedersachsen klar in Front und gehört ebenso im bundesweiten Vergleich in dieser Kategorie zu den absoluten Toppadressen der Sportart. Auf den weiteren Rängen folgen die SpVg Laatzen und die White Sharks Hannover mit jeweils acht Teams. Andere Vereine wie der erst seit der vergangenen Saison in der Punktspielrunde vertretene TuS Wagenfeld aus dem Landkreis Diepholz sind sogar nur mit einem Team aktiv.

Wasserball als traditioneller Freibadsportart stimmt allerdings auch in Deutschlands zahlenmäßig stärkstem Bezirk nur noch bedingt: Zwar wird bei Waspo 98 dieser Tage im Volksbad Limmer beinahe jeden Abend um Punkte gekämpft, doch immer mehr Vereine springen vor heimischer Kulisse nur noch unter dem Hallendach ins Becken. So kann der 1. WV Wunstorf schon im vierten Jahr in Folge nicht mehr das idyllische Freibad im Ortsteil Bokeloh nutzen, und der SV Langenhagen ist in der laufenden Saison nach der Schließung des Hallenfreibades Godshorn ebenfalls nur noch in dem neuen Freizeitbad „Wasserwelt“ aktiv. Auch in Lehrte konnte die kurzfristig angedachte Schließung des großen Freibadbeckens erst im Mai nach einer Bürgerversammlung als Folge einer vorherigen Unterschriftenaktion abgewendet werden.

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