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Big points für DSV-Frauen

Deutschlands Wasserballerinnen schwimmen bei den Europameisterschaften in Barcelona bereits nach dem Auftakttag auf Viertelfinalkurs: Die seit 2016 stark verjüngte Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) siegte in der Vorrundengruppe B nach einer starken zweiten Halbzeit noch mit 9:8 (1:3, 2:2, 4:2, 2:1) gegen den potentiellen Direktrivalen Serbien und hat damit in der Sechserrunde das wahrscheinlich wichtigste Gruppenspiel zu ihren Gunsten entschieden.

Auf der Olympiaanlage von 1992 hatte die Mannschaft von Trainerin Anja Skibba mit einem schnellen 1:4-Rückstand zu kämpfen und lag auch im dritten Abschnitt zwischenzeitlich mit 4:7 im Rückstand, allerdings warf Linkshänderin Belén Vosseberg zu Beginn des Schlussviertels beim 8:7 die erste deutsche Führung heraus. EM-Neuling Aylin Fry erzielte mit ihrem dritten Treffer des Abends drei Minuten das am Ende entscheidende Tor zum 9:8. Torhüterin Felicitas Saurusajtis hielt danach in gleich zwei Szenen den deutschen Sieg fest.

Aylin Fry (3), Belén Vosseberg, Gesa Deike (je 2), Ira Deike und Carmen Gelse trafen für das 13-köpfige DSV-Aufgebot, das mit acht EM-Neulingen antritt. Zweiter Vorrundenkontrahent ist am Sonntagabend der amtierende Vize-Weltmeister Spanien (22 Uhr). Deutschlands Männer starten am Montag gegen den Olympiadritten Italien (18:30 Uhr).

33. Wasserball-Europameisterschaften 2018 in Barcelona (Spanien)

Frauen, Gruppe B, 1. Spieltag

Serbien – Deutschland 8:9 (3:1, 2:2, 2:4, 1:2)

Deutschland: Felicitas Saurusajtis – Belén Vosseberg 2, Maren Hinz, Sophia Eggert, Ira Deike 1, Gesa Deike 2, Nicole Vunder, Aylin Fry 3, Jennifer Stiefel, Lilian Adamski, Carmen Gelse 1, Lynn Krukenberg und Ronja Kerßenboom. Trainerin: Anja Skibba

Persönlich Fehler: 4/7

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