Heimischer Wasserball-Nachwuchs erkämpft sich Silber / Berlin gewinnt

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Heimischer Wasserball-Nachwuchs erkämpft sich Silber / Berlin gewinnt

„Pokal der Sportstadt Potsdam“ mit knappem Ausgang

Zwar in etwas kleinerem Besatz als im Vorjahr, aber nicht minder spannend gestaltete sich die zweite Auflage des Pokals der Sportstadt Potsdam im Sport- und Freizeitbad blu am Wochenende. Im Wasserball-Länderkampf der U15-Auswahlmannschaften (Jahrgang 2003 und jünger) Berlins, Brandenburgs, Sachsens und Thüringens wurde die Medaillenvergabe lediglich über die Tordifferenz entschieden. Den gewaltigen Siegerpokal konnte schließlich die Mannschaft des Berliner Schwimmverbandes in die Luft strecken, auf dem zweiten Platz landete Brandenburg vor Sachsen und Thüringen.
„Wir haben im letzten Spiel einige Fehler zu viel gemacht“, bewertete Brandenburgs Landestrainer Gregor Karstedt die 5:7-Niederlage gegen Berlin, die schließlich die Reihenfolge auf dem Podium bestimmte. Ein Unentschieden hätte den Märkern gereicht, um sich mit Gold schmücken zu lassen. Die Hauptstädter hatten nämlich im ersten Spiel des Turniers überraschend den clever agierenden Sachsen mit 3:5 den Vortritt lassen müssen. Diese wiederum mussten sich Brandenburg 3:11 geschlagen geben, so dass alle drei Teams mit 4:2 Zählern punktgleich aus dem Turnier gingen. Mit 39:14 Treffern hatte Berlin dann aber gegenüber Brandenburg (33:19) und Sachsen (25:22) die deutlich bessere Tordifferenz. Die Thüringer blieben zwar ohne Punktgewinn wussten aber vor allem offensiv in etlichen Spielphasen zu gefallen.
„Man hat allen Mannschaften angesehen, dass sie aktuell selten zusammen spielen“, bewertete Karstedt das Turnier. „Umso wichtiger ist es, dass Turniere wie diese in den Zwischenjahrgängen ausgerichtet werden.“ Aktuell werden auf Vereinsebene die Wettkämpfe überwiegend in den Altersklassen U12, U14, U16 und U18 gespielt.
Eine besondere Ehre wurde den Kindern dann bei der Siegerehrung zuteil. Nachwuchs-Bundestrainer Nebojsa Novoselac nutzte die Gelegenheit die Jugendspieler aus dem Bereich der Landesgruppe Ost zu sichten und überreichte dann Pokale und Medaillen.
Potsdams: Torhüter Erik Dortmann/Linus Harms, Noel Eisenreich (9 Treffer), Bryan Lieberam (6), Dennis Beck (9), Maurice Schmidt (1), Lukas Bringezu, Nils Wrobel, Moritz Bogazcyk, Nils Findling, Benedict Becker (1), Simon Kuhn (7), Jonathan Schwartz, Bennet Grandke

Berlin – Sachsen 3:5 (1:1, 2:1, 0:2, 0:1)
Brandenburg – Thüringen 17:9 (5:2, 5:4, 2:0, 0:0)

Berlin – Thüringen 29:4 (9:2, 6:1, 8:1, 6:0)
Brandenburg – Sachsen 11:3 (4:1, 3:0, 1:1, 3:1)

Thüringen – Sachsen 8:17 (2:5, 2:2, 2:5, 2:5)
Brandenburg – Berlin 5:7 (2:1, 0:4, 2:0, 1:2)

Berlin 39:14 4:2
Brandenburg 33:19 4:2
Sachsen 25:22 4:2
Thüringen 21:54 0:6

Bester Torschütze: Paul Schwanke (Berlin/13 Treffer)

Bester Torwart: Felix Ostmann (Berlin)

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