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SSVE will Spandau-Spiel nutzen

Schweres Spiel gegen den Rekordmeister erwartet – Paroli bieten

Esslingen – Am sechsten Spieltag der Deutschen Wasserball Liga empfängt der SSV Esslingen den amtierenden deutschen Meister Wasserfreunde Spandau 04 am Samstag um 15.30 Uhr im Untertürkheimer Inselbad. Punkte sind gegen den Rekordmeister nicht zu erwarten, dennoch möchte der SSVE die Partie für den weiteren Saisonverlauf nutzen.

Zum dritten Heimspiel der laufenden Saison erwartet der SSVE eines der beiden Topteams des deutschen Wasserballs: Champions League Teilnehmer Wasserfreunde Spandau 04. Die Rollen werden am Samstag also klar verteilt sein, dennoch möchten die Esslinger Wasserballer nicht nur Schadensbegrenzung betreiben, so Kapitän und Co-Trainer Heiko Nossek: „Nach dem besseren Spiel vorige Woche gegen Neukölln geht es gegen Spandau darum, einige weitere Dinge unter „Spieldruck“ auszuprobieren. Ohne natürlich zu vergessen, den Spandauern so gut es geht Paroli zu bieten, wohlwissend, dass es ein sehr schweres Unterfangen wird.“ Schwer auch deshalb, weil Spandau und Waspo Hannover im Gleichschritt der Liga vorauseilen und es für die beiden Teams letztendlich möglicherweise um das Torverhältnis gehen wird. Auch SSVE-Trainer Bernd Berger rechnet mit starken Berlinern: „Das wird ein schweres Spiel, bietet aber auch für uns die Chance, einiges zu testen. Wir müssen mit einer 100%-Einstellung ins Wasser gehen, nur so können wir dagegenhalten.“

Während der SSVE am vergangenen Wochenende gegen die SG Neukölln seinen ersten Saisonsieg feierte, grüßen die Spandauer mit 10:0 Punkten und 84:20 Toren mit weißer Weste von der Tabellenspitze. Zuletzt fertigten die Berliner in der Liga Bayer Uerdingen mit 24:4 und im Pokal Poseidon Hamburg gleich mit 32:1 ab, jeweils auswärts. Auch die Esslinger bekamen die Gnadenlosigkeit des Rekordmeisters bereits zu spüren, so kam man in der vergangenen Spielzeit in Berlin mit 0:22 unter die Räder, dagegen gab es zuhause beim 4:13 eine erträgliche Niederlage, vor allem in der ersten Halbzeit (4:6) wehrte man sich nach Kräften und zeigte vor allem in der Defensive eine beachtliche Leistung.

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