Akzeptable 3:13 Niederlage im DSV Pokal gegen Bundesligisten Wedding Berlin

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Akzeptable 3:13 Niederlage im DSV Pokal gegen Bundesligisten Wedding Berlin

In der 2. Runde des DSV Pokals empfing heute der EFSC Frankfurt die Gäste aus Berlin und verlor leider – wie erwartet – dieses Pokalspiel. ABER: die Frankfurter zeigten eine ansprechende Leistung!

EFSC Coach Sebastian Held:
„Das Ergebnis ist vollkommen ok, denn Wedding war physisch überlegen. Leider haben uns heute etliche Spieler gefehlt, sonst hätten wir das Spiel vielleicht ein klein bisschen enger gestalten können. Aber wir haben gegen das harte Pressing der Berliner nicht so viele Lösungen gefunden, hieran müssen wir noch arbeiten. Aber grundsätzlich können wir mit dem Ergebnis zufrieden sein. Unsere Torleute Adria Toma und Nicola Benatti haben heute beide einen guten Job gemacht, auch unser Centerverteidiger Andrea Tarufo sowie Sean Lane als Aktivposten konnten überzeugen.“

Ein Gast am Beckenrand war unter anderem Rene Reimann, der ehemalige Wasserball Europameister, mehrfache Olympia Teilnehmer und ehemalige Kapitän der deutschen Wasserball Nationalmannschaft. Er liess es sich nicht nehmen, das Pokalspiel seines alten Vereins, Wedding Berlin, live zu verfolgen.

Reimann, im Grossraum Frankfurt als Mentor, Coach und Berater tätig mit kritischem Auge zum Spielverlauf:
„Frankfurt sollte die Berliner Aussenspieler frei lassen, die Defensive kompakt halten und die Räume verengen. Unabhängig davon überrascht es mich positiv, dass Frankfurt so gut wie keine Kontertore kassiert. Das hätte ich anders erwartet.“

Nochmals zur Frankfurter Defensive: der Gastgeber liess dem Bundesligisten zu viel Freiraum 5-6 Meter vor dem eigenen Tor und fing sich dadurch einige präzise Gegentreffer, vor allem in den ersten beiden Vierteln. Der Halbzeitstand war demzufolge 2:8 aus Sicht des EFSC.

Präzise Einschätzung: Wasserball Experte Reimann sollte mit seiner Prognose vor dem Spiel, dass „Frankfurt mit 10 Gegentreffern verlieren wird“ überraschend genau Recht behalten, der Endstand lautete demnach 3:13

Aber aus Sicht der Frankfurter ist das Resultat vollkommen in Ordnung, eine Niederlage gegen einen etablierten Bundesligisten mit 10 Toren Differenz kann man durchaus als „gelungene Leistung“ betiteln.

Sebastian Held abschliessend : „Wir haben uns heute nicht versteckt, sondern den Kampf angenommen. Meine Jungs haben pro Viertel nur 3-4 Tore bekommen, hierauf können wir aufbauen für die zukünftigen Aufgaben in der 2. Liga Süd.“

EFSC Torschützen:
Manuel Büchele (1), Sean Lane (1), Andrea Tarufo (1)

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