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Zwischen Ljubljana und Brauhausberg

U17 –Wasserballer bestreiten Bundesliga-Halbfinale / Ulrich, Seifert und Ufnal erfolgreich in der EM-Qualifikation
Nach sechs Wochen ohne Pflichtspiel geht es für die U17-Wasserballer am Sonnabend ins Hinspiel des Bundesliga-Halbfinals. Im Brauhausberg-Bad treffen die Jungs des Trainerteams André Laube und Peter Driske 18 Uhr auf den ASC Duisburg. Am Sonntag darauf geht es auswärts ins Rückspiel.
„Wir sind dieses Jahr das Überraschungsei der Liga“, lacht Coach Laube. „Das wir überhaupt bis ins Halbfinale gekommen sind, ist nach unserer schwachen Hauptrunde schon eine tolle Sache.“ Lediglich einen Punkt holte der OSC in den zehn Ligaspielen und landete auf dem sechsten und letzten Platz der Bundesliga-A-Gruppe. Ausgerechnet gegen den späteren Tabellenzweiten Duisburg holte Potsdam im Übrigen diesen Zähler im Brauhausberg-Bad. Zuvor waren die OSC-Jungs im Hinspiel noch 10:20 untergegangen. In den Playoffs fanden die Havelstädter aber rechtzeitig ihre Form, besiegten in der Relegation zunächst den SSV Plauen mit 21:17 (Hinspiel 10:10/Rückspiel 11:7) und später im Viertelfinale die SG Neukölln 22:18 (12:9, 10:9).
„Nach so einer verrückten Saison streben wir natürlich nun noch den Medaillengewinn an“, so Laube. „Die Jungs haben in den letzten Wochen ordentlich trainiert.“ Über Ostern war das Team im montenegrinischen Budva und hat dort täglich mit dem starken Nachwuchs der Adria-Republik trainiert. Dort konnten die drei U17-Nationalspieler Lu Meo Ulrich, Sascha Ufnal und Sascha Seifert noch fleißig mitarbeiten, bevor es in die unmittelbare Vorbereitung auf die EM-Qualifikation (11.-14.5.) ging. Diese fand in einem schweren Sechser-Turnier im slowenischen Ljubljana statt. Mindestens Platz 2 war in der Gruppe gefordert, um das Ticket zur Europameisterschaft im September in Malta zu lösen. Dieses war nach der 9:11-Auftaktniederlage gegen die Slowakei bereits stark gefährdet. Doch nach einem 18:4-Erfolg gegen Bulgarien, 10:8 gegen Weißrussland und 22:5 gegen Polen hatte es Deutschland gegen Gastgeber Slowenien im letzten Turnierspiel selbst in der Hand. Mit einem 13:13-Unentschieden landeten die Deutschen eine Punktlandung, um gerade noch den EM-Platz zu erreichen. Mit sieben Treffern bester OSC-Schütze war Sascha Seifert, Lu Meo Ulrich und Sascha Ufnal trafen je zweimal, leisteten aber auf den zentralen Positionen Schwerstarbeit für die Mannschaft.
„Wir hatten jetzt in der letzten Woche eigentlich nur drei Trainingseinheiten gemeinsam“, so Laube. „Ideal ist das sicher nicht, aber unserem Gegner geht es auch nicht anders.“ Mit Florian Gromann und Vitor Pavicic-Capucho spielten auch zwei Duisburger im deutschen Nationalteam. „Wir sehen uns in der Außenseiterrolle, werden aber alles geben, um uns eine gute Ausgangsposition für das Match in Duisburg zu verschaffen“, so Laube.

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