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OSC will die Playoff-Überraschung

Potsdams U17 –Wasserballer gehen mit kleinem Vorsprung ins Rückspiel gegen Neukölln

Die U17-Bundesliga-Wasserballer des OSC Potsdam haben am Sonnabend im Hinspiel des Playoff-Viertelfinales gegen die SG Neukölln im Brauhausberg-Bad ein großes Achtungszeichen gesetzt. Nach mäßiger Hauptrunde, die mit nur einem Punktgewinn als Sechster abgeschlossen wurde, siegten die Jungs des Trainergespanns André Laube und Peter Driske gegen den Dritten Neukölln 12:9 (3:2, 2:2, 6:1, 1:4). Nun könnte am Samstag (14 Uhr) auswärts in der Schöneberger Schwimmhalle die Überraschung perfekt gemacht werden.
„Ich denke, Neukölln hat uns etwas unterschätzt“, so Coach Laube. „Das wird nicht nochmal passieren. Es wird ganz sicher ungleich schwerer.“ Dennoch sei die Mannschaft heiß, jetzt tatsächlich für den ganz großen Coup zu sorgen. Lediglich den Potsdamern war es gelungen, sich als schlechter platziertes Team in der ersten Playoff-Runde durchzusetzen. Die White Sharks Hannover siegten als Tabellenerster beim Achten HSG TH Leipzig 14:6, der ASC Duisburg (2.) gewann beim SVV Plauen (7.) 13:9 und der SSV Esslingen (4.) bei den Wasserfreunden Spandau 04 (5.) mit 11:10.
Die Addition beider Spiele entscheidet über das Weiterkommen – bedeutet, dass der OSC sogar mit zwei Toren verlieren dürfte, um ins Halbfinale vorzustoßen. Gewänne Neukölln mit drei Toren ginge es direkt ins Fünf-Meter-Werfen. „Wenn es uns gelingt, unsere eigenen Fehler noch weiter zu minimieren, haben wir eine echte Chance“, glaubt Laube. Gerade im ersten und letzten Viertel des Hinspiels sei nicht alles rund gelaufen. „Wir haben in den ersten fünf Minuten vier riesige Chancen zugelassen und hatten da etwas Glück.“ Unter anderem rettete der starke Torhüter Leon Hergaden zweimal auf der Linie und verhinderte schlimmeres. Dennoch ging Neukölln mit 1:0 in Führung, der Ausgleich folgte durch Potsdams Linkshänder Hendrik Walter. Nach erneuter Führung der Gäste glich Sascha Seifert zum 2:2 aus, Sascha Ufnal verwandelte in Überzahl zum 3:2.
Im zweiten Abschnitt gewann der OSC immer mehr die Kontrolle. Seifert erhöhte auf 4:2, Levin Lill traf zum 5:3. Mit einer knappen 5:4-Führung ging es in die Halbzeit. Aus der fünfminütigen Pause kamen die Potsdamer hellwach und dominierten nun die Partie. Ein Doppelpack von Seifert führte zum 7:4, Kapitän Lu Meo Ulrich markierte das 8:5 und Ufnals beide Tore sorgten für die 10:5-Führung. Als Seifert eine Sekunde vor der letzten Pause sogar noch zum 11:5 traf, war das Match entschieden.
Welche Qualitäten in der Neuköllner Mannschaft stecken, demonstrierten die Berliner Jungs aber im Schlussviertel. Rasch kam die SG bis auf 11:7 heran, bevor Walter zum 12:7 einschoss. In den letzten Minuten musste Hergaden noch zweimal zum 12:9-Endstand hinter sich greifen.
Potsdam: Torwart Leon Hergaden, Levin Lill (1), Jos Schermer, Marc Lehmann, Tilman Voigt, Tom Gustavus, Hendrik Walter (2), Felix Korbel, Sascha Seifert (5), Niklas Karossa, Sascha Ufnal (3), Lu Meo Ulrich (1), Tim Andrees

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