Bundesliga-Heimpremiere für Poseidon steigt gegen Wedding Berlin

Schwere Aufgaben für die SVK 72 SVK muss am Wochenende doppelt auswärts antreten
16. November 2016
Niedersachsen-Derby als Abendvergnügen
16. November 2016
Alle anzeigen

Bundesliga-Heimpremiere für Poseidon steigt gegen Wedding Berlin

Nach über fünf Jahren wird in Hamburg wieder Bundesliga-Wasserball gespielt. Am Sonnabend erwartet Aufsteiger SV Poseidon aus der Hauptstadt SC Wedding zum ersten Heimspiel der Saison. Die Freude und Aufregung ist groß, endlich geht es los: Das Motto des Teams: „Einzig, aber nicht artig!“ Ab 16 Uhr werden in der Inselparkhalle beide Teams im Sportbecken die sportliche Leistung sprechen lassen.

Mit einer gesunden Portion Optimismus fiebert Poseidon Hamburg dem ersten Bundesliga-Heimspiel im Wilhelmsburger Inselpark entgegen. Nach der 6:11-Auftaktniederlage bei Duisburg 98 ist das Heimspiel der erste Gradmesser des Aufsteigers. Kann Poseidon Bundesliga? Trainer Florian Lemke ist davon fest überzeugt. Gegner Wedding ist so ganz nach seinem Geschmack. In der Vorbereitung gewann die Hamburger Sieben beim Turnier in Potsdam mit 10:6 gegen die Hauptstädter. Wedding ist gewarnt. Die Berliner kennen sich bestens an der Elbe aus. Zwei Leistungsträger kommen aus der Hansestadt. Yannick Arnhold und Tom Völkel spielten jahrelang für die Hamburger und wechselten vor einem Jahr nach Berlin. Die Berliner sind aktuell Gruppenzweiter und mit zwei Siegen gegen SC Neustadt/Weinstr. (8:5) und SV Cannstatt (8:5) auf Rang zwei.

Lemke wittert seine Chance

Poseidon-Coach Lemke kann gegen Wedding bis auf Torben Weiterer (Fingerbruch) auf alle Mann zurückgreifen. Mit Blick auf die Situation im Kader sagte er: „Es ist viel Konkurrenz dazugekommen. Es ist beeindruckend, wieviel Qualität wir im Wasser haben. Trotz aller Wertschätzung für Wedding-Trainer Sören Mackeben (zweifacher Olympiateilnehmer und bisherige Assistenz-Bundestrainer), will Lemke „mit meiner Mannschaft „Berlin die Grenzen aufzeigen.“ Vielleicht können wir für eine Überraschung sorgen.“ Mannschaftskapitän Alexander Weik schlug in die gleiche Kerbe: „Die Vorfreude ist riesig, endlich geht es los.“ Vor Wedding warnt er: „Die Berliner bestehen nicht nur aus unseren ehemaligen Team-Kollegen, andere habe jahrelange Bundesliga-Erfahrung. Wir müssen als Team agieren, gute Kompaktheit, gute Griffigkeit zeigen, dann wird es für jeden Gegner schwer.“ Nun gilt es die Arena zu füllen und für eine große Kulisse für das erste Bundesliga-Heimspiel zu sorgen. Einlass ist im Inselparkbad ab 15 Uhr.

Foto von Jens Witte: Trifft Patrick Weik (24) schwimmt Poseidon meist oben auf. Letztes Wochenende beim 16:7-Pokalsieg in Fulda traf der Torjäger fünfmal.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.