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Krefeld geht im Vogtland „baden“

Bittere 14:9-Niederlage beim SVV Plauen

Am vergangen Samstag trat das Bundesliga-Team der SVK die lange Reise ins Vogtland zum Bundesliga-Rückrundenauftakt gegen den SVV Plauen an. Hoch motiviert und gut vorbereitet sollten die zwei „big points“ im Kampf um die Platzierungen 4 und 5 in der Tabelle erkämpft werden.
Krefeld erwischte leider keinen guten Start und lag rasch 1:0 hinten. Zwar fiel dann durch Mannschaftskapitän Yannik Zilken der Ausgleich, doch machte Plauen direkt weiter Druck und zog auf 5:1 bereits im ersten Viertel weg.
Auch im zweiten Spielabschnitt gelang nicht viel auf Seiten der Seidenstädter. Plauen mit einer riesigen Fan-Wand im Rücken hielt weiter das Zepter in der Hand und konnte die Führung immer im drei bis vier Tore Vorsprung halten. Krefeld schien kein Rezept zu finden, den Gegner zu attackieren.
Flügelspieler Phillip Stachelhaus, der heute einen Treffer erzielte analysierte: „Defensiv konnten wir nicht das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben uns im ersten Viertel unnötige Konter gefangen, die zu verhindern gewesen wären. So lagen wir bereits nach dem ersten Abschnitt mit vier Toren hinten, und konnten diesen Rückstand über die gesamte Partie nicht mehr aufholen.“
Nach der Halbzeitpause ergab sich das gleiche Bild. Plauen legte weiter vor und das Team der SVK hatte das Nachsehen. István Keresztes mit heute insgesamt zwei Treffern war es hier, der sein Team noch einmal durch seine Tore mitzog.
Doch es sollte heute einfach nicht sein. Stark aufspielende Plauener, eine herausforderungsreiche Kulisse auf der Tribüne sowie die ein oder andere Entscheidung der Unparteiischen, mit der die Krefelder haderten führte am Ende zur verdienten 14:9-Niederlage in Plauen.
Besonders bitter an diesen beiden liegengelassenen Punkten ist, dass sich Krefeld bei einem Sieg hätte auf den 4. Tabellenplatz (welcher direkt für die Playoffs qualifiziert) vor Esslingen bei einem Spiel weniger hätte schieben können. So stehen die Blau-Weißen derzeitig nun auf dem 6. Platz hinter Plauen.
Co-Trainer Robert Fuchs zeigte sich vom heutigen Spiel auch enttäuscht: „wir hatten uns viel für die heutige Partie vorgenommen. Leider hat unsere Mannschaft nicht ins Spiel gefunden. Dann waren wir mit manchen Entscheidungen der Schiedsrichter überfordert, was aber letztlich keine Ausrede sein darf. Plauen hat heute verdient gewonnen!“
Nun heißt es Mundabwischen und weiter machen, denn kommt es bereits am nächsten Wochenende neben der Partie gegen den Rekordmeister Spandau Berlin zum abermals wichtigen Spiel gegen die White Sharks aus Hannover. Hier will das Team um Trainerteam Thomas Huber und Robert Fuchs weiter angreifen und punkten.

Spielergebnis:
14:9 (5:2, 3:2, 4:3, 2:2)
Torschützen:
István Keresztes (2), Robert Glüder (2), Jan-Willem Slaghuis, Bastian Schmellenkamp, Yannik Zilken, Louis Winkels, Phillip Stachelhaus (je 1)

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