Männer mit deutlich verändertem Kader

Nur noch sechs DSV-Schiedsrichter in Europa

12. September 2026

Nur noch sechs DSV-Schiedsrichter in Europa

12. September 2026
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Männer mit deutlich verändertem Kader

Das neue Gesicht der Wasserfreunde sieht wie folgt aus:
Nach dem Karriereende unserer langjährigen Torwart-Legende Laszlo Baksa (er wechselt ins Berliner Trainerteam) ist der bisherige zweite Torwart Jelto Spijker die Nummer eins im Tor der Wasserfreunde Spandau 04 für die neue Saison. Unterstützt wird er durch den bisherigen Neuköllner U20 Junioren-National-Torhüter Connor Bruchwalski.
Nach der überraschenden Entscheidung unseres Linkshänders Till Hofmann eine Karrierepause einzulegen, konnte alternativ für die rechte Angriffsseite der kanadische Nationalspieler Reuel d`Souza verpflichtet werden.
Vom OSC Potsdam entschieden sich die drei U20 Junioren-Nationalspieler Finn Taubert, Finn Klaffke und Arne Hoffmann, zukünftig die Spandauer Wasserballkappe zu tragen, um den nächsten Schritt in ihrer Leistungsentwicklung unter dem Trainer Marin Restovic zu machen und sich bei Spandau für höhere, internationale Aufgaben weiterzuentwickeln.

Yannick Chiru (DSV PK1) hat sich nach sieben Jahren Spandau leider entschieden zum Ligakonkurrenten Waspo 98 Hannover zu wechseln. Damit ist es gelungen, einen weiteren deutschen Nationalspieler für Waspo 98 Hannover zu verpflichten, die vom Bundestrainer Aleksander Radovic trainiert werden.
Die größeren finanziellen Möglichkeiten in Hannover sind zusätzlich für Sportler verlockend. Bereits in der Vergangenheit musste dies leider auch bei anderen Spandauer Nationalspielern akzeptiert werden.
Die so entstandene Vakanz durch den Weggang von Chiru auf der linken Angriffsseite wird nun von dem zweiten internationalen Neuzugang Marko Boskovic aus Montenegro kompensiert.

Die Saisonvorbereitung verlief im Allgemeinen etwas holprig. Unser Trainer Marin Restovic konnte zum Trainingsbeginn noch nicht bei seinem Team sein. Er war mit den U20 Nationalspielern zeitgleich bei der Weltmeisterschaft in Bulgarien im Einsatz. Das Training in Berlin übernahm in dieser Zeit Laszlo Baksa.
Die Saisoneinstimmung litt außerdem unter einem verspäteten Eintreffen unseres neuen Spielers Reuel d`Souza (Can). Weiterhin konnten unsere beiden Bundeswehrsoldaten Alex Sekulic und Sebastian Andruszkiewicz aufgrund von Lehrgangsmaßnahmen der Bundeswehr nicht optimal am Trainingsbetrieb teilnehmen.
Ende August holte sich die Mannschaft einen ersten Schliff bei einem hochkarätig besetzten Turnier in Kosice (Slowakei). Im ersten Spiel wurde ein klarer Sieg gegen die slowakische Nationalmannschaft errungen. In den weiteren Begegnungen gegen ausschließlich Champions League erfahrenen Mannschaften, wie aus Kragujevac Radnicki (SRB), CSM Oradea (ROM) und Ferencvaros Budapest (HUN), musste das nicht eingespielte und noch nicht im optimalen Trainingszustand befindliche Spandau-Team deutliche Niederlagen hinnehmen. Es ist zu erwähnen, dass der Turniermodus für die Berliner zudem nicht optimal war. Sie mussten alle 4 Spiele innerhalb von nur 48 Stunden absolvieren. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison war der aktuelle Trainingszustand noch nicht ausreichend, um mit diesen Top-Teams mithalten zu können. Dennoch haben wir viel gelernt, und erste Einschätzungen über unser mögliches Leistungsniveau gewonnen.

Am 02.10.2026 startet unsere Mannschaft in Deutschland in die diesjährige Saison mit dem Spiel um den Deutschen Supercup. Die Begegnung wird um 18:30 Uhr im Stadionbad in Hannover angepfiffen.

Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre beim Kampf um Deutsche Titel sowie bei den Qualifikationsturnieren und Euro-Cup-Spielen werden wir versuchen, uns entsprechend teuer zu verkaufen und uns bemühen, die besser eingestuften Teams zu ärgern.
Spandau muss erst einmal geschlagen werden!