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DSV-WASSERBALLERINNEN KÄMPFEN MIT TORFLAUTE – JETZT UM PLATZ 9

Deutschlands Wasserballerinnen kämpfen auf Malta in dem seit Dienstag laufenden Weltcup-Wettbewerb mit einer massiven Torflaute: Nach dem heutigen 1:14 (1:1, 0:4, 0:3, 0:6) gegen den Olympiazehnten China stehen für die DSV-Auswahl beim Turnier der Division II in Gzira insgesamt nicht nur drei Vorrundenniederlagen gegen höher eingeschätzte Kontrahenten, sondern auch magerere 13 Tore zu Buche. Der nach der denkbar schweren Auslosung sportlich unrealistische Viertelfinaleinzug war bereits am Tag zuvor verpasst worden.

Dabei startete der dritte Auftritt im Freiwasserstadion des Tal-Qroqq-Sportkomplexes ansprechend: Die DSV-Auswahl ging gegen den Vize-Weltmeister von 2011 durch Elena Ludwig mit 1:0 in Führung (3.) und hielt bis in die 11. Minute einen beachtlichen 1:1-Gleichstand. In der Folge wies die Online-Statistik aus deutscher Sicht dann zwar noch fünf Metalltreffer, jedoch keine weiteren Torerfolge auf.

„Mit einem Tor gewinnt man kein Spiel. Da hilft auch kein gutes Viertel zum Start und eine ordentliche Leistung in der Verteidigung nicht. Möglichkeiten waren da, das einzige was vorher schon klar war, wir werden jetzt leichtere Gegner bekommen, mal sehen wen…“, lautete das Fazit von DSV-Trainer Karsten Seehafer (Hannover).

Der EM-Elfte ist von Freitag an bei den Platzierungsspielen um die Ränge 9 bis 15 im Einsatz. Die deutsche Platzierung wie auch der kommende Gegner werden erst heute Abend mit der Abschlusstabelle des 15er-Feldes feststehen. Übertragen werden auch die weiteren Partien in Deutschland nur im Livestream der World Aquatics (Bezahlschranke).

Weltcup Frauen 2026

Division II in Gzira (Malta), Vorrunde, Tag 3

China – Deutschland 14:1 (1:1, 4:0, 3:0, 6:0)

Deutschland: Darja Heinbichner – Belén Vosseberg, Emiliia Khmil, Emma Seehafer, Gesa Deike, Anne Rieck, Aylin Fry, Elena Ludwig 1, Marijke Kijlstra, Jana Stüwe, Georgia Sopiadou, Maria Sekulic, Ioanna Petiki und Franka Lipinski. Trainer: Karsten Seehafer

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