
DSV-POKAL: ZEITPLAN UND OFFIZIELLE FÜR DIE ENDRUNDE
15. April 2026
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17. April 2026Die deutsche Wasserballnationalmannschaft hat sich beim Weltcup Division 2 in Malta in der erweiterten Weltspitze zurückgemeldet. Beim Turnier unter 23 Teilnehmern belegte das junge Team von Bundestrainer Aleksandar Radovic einen starken dritten Platz. Damit verpasste die DSV-Auswahl zwar die ersehnte Teilnahme am Endturnier der besten acht Mannschaften im Juli in Sydney knapp, denn hierfür hätte man das Finale erreichen müssen. Dennoch bleibt unter dem Strich ein ausgezeichneter Gesamteindruck.
Im Halbfinale traf die deutsche Mannschaft auf Georgien. Hierbei besaßen die „Schwarz-Rot-Goldenen“ vor allem in der ersten Hälfte viele Chancen und hätten die Partie in ihre Richtung gestalten können. Ein einziges Mal in diesem Turnier konnte auch die sonst bärenstarke Defensive gegen die körperlich extrem robusten und routinierten Kaukasen nicht ganz standhalten. Beim Zwischenstand von 7:10 befand sich die DSV-Auswahl noch in Tuchfühlung, doch kassierte Kapitän Denis Strelezkij nach einem harten Zweikampf eine „Rote Karte“ wegen Brutalität, so dass seine Mannschaft in der Folge vier Minuten in Unterzahl agieren musste. Dies nutzten die Georgier, um vorentscheidend zum 13:7 davonzuziehen. Zwar kam man noch einmal auf vier Tore heran, doch am Ende hieß es 13:19.
Im Spiel um Platz drei trafen die Deutschen im monumentalen maltesischen Nationalstadion in Gzira auf Frankreich. Hier entwickelte sich auf beiden Seiten eine Partie der verpassten Möglichkeiten. Extrem stark agierten die Abwehrreihen und die beiden Torhüter. Schlussmann Felix Benke schien mehr als zwei Hände zu haben. Bundestrainer Radovic musste auf den gesperrten Spielführer Strelezkij verzichten und verlor dadurch eine starke Kraft im Angriff. So gab es ein Spiel mit sehr wenigen Toren. Gegen die favorisierten Franzosen schlug sich die deutsche Auswahl famos und konnte im letzten Viertel mit dem 7:4 erstmals eine klare Führung erzielen, die aber noch einmal zusammenschmelzen sollte. Am Ende hieß es 8:6 für den DSV und die junge Mannschaft wurde mit der Bronzemedaille belohnt.
Damit schloss das deutsche Team das hochkarätig besetzte Turnier vor internationalen Schwergewichten wie Rumänien, Frankreich, Australien und den zurückgekehrten Russen unter neutraler Flagge ab. Junge Akteure wie die Brüder Elias und Lennox Metten (ASC Duisburg), Sebastian Andruszkiewicz und Till Hofmann (Spandau 04), sowie Mark Gansen und Felix Benke (Waspo 98 Hannover) überzeugten auf ganzer Linie. FG


