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SVV Plauen unterliegt nach torreichem Duell in Esslingen

Eine äußerst torreiche und intensive Partie lieferten sich SVV Plauen und der SSV Esslingen am Wochenende in Stuttgart. Nach einem hart umkämpften Spiel mussten sich die Vogtländer knapp mit 19:21 (3:4, 7:6, 6:4, 5:5) geschlagen geben – eine bittere Niederlage für die Plauener, die bis zum Schluss alles versuchten, um noch Punkte mitzunehmen.

Von Beginn an war klar, dass den SVV eine schwierige Aufgabe erwarten würde. Die Esslinger präsentierten sich vor heimischem Publikum äußerst engagiert und lieferten sich mit den Gästen über die gesamte Spielzeit hinweg ein Duell auf Augenhöhe. Über vier Viertel hinweg entwickelte sich ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte. Immer wieder wechselte die Führung zwischen beiden Teams, während die Zuschauer eine offensiv geprägte Begegnung mit vielen Treffern zu sehen bekamen.
Erst in der Schlussphase gelang es den Gastgebern, sich mit mehreren Treffern in Folge leicht abzusetzen und kurz vor Spielende einen Vier-Tore-Vorsprung herauszuspielen. Doch auch davon ließen sich die Plauener nicht entmutigen. Mit großem Kampfgeist verkürzten sie den Rückstand noch einmal und versuchten alles, um das Spiel erneut zu drehen. Letztlich reichte die Aufholjagd jedoch nicht mehr aus, sodass Esslingen den knappen 21:19-Erfolg über die Zeit brachte.
Trainer Robin Seemann zeigte sich nach der Partie zwiegespalten: „Offensiv haben wir heute viele gute Aktionen gezeigt und insgesamt ein starkes Spiel gemacht.“ Gleichzeitig sprach er aber auch die entscheidenden Schwächen an: „In der Defensive haben wir leider nicht konsequent genug gearbeitet. Wir haben zu viele einfache Gegentore zugelassen, und das wird auf diesem Niveau sofort bestraft.“

Trotz der Niederlage hebt Seemann den Einsatz seiner Mannschaft hervor: „Die Jungs haben bis zum Schluss gekämpft und sich auch nach dem Rückstand noch einmal zurück ins Spiel gearbeitet. Darauf können wir aufbauen.“ Nun gilt es für die Plauener, die Fehler aufzuarbeiten und sich schnell auf die kommenden Aufgaben in der Liga vorzubereiten.

Schädlich (Tor), Soltesz (2), Bielke (1), Wolf (5), Kaminke, Brode (3), Bulik, Ravinger, Pflug, Friedrich, Schilling (1), Bolman (7), Bielefeld, Tscheke