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Drittes Spiel, dritter Sieg in Berlin

Deutschlands Wasserball-Männer
als Gruppensieger im Weltcup-Finale

Deutschlands Wasserballer haben die Vorrunde beim World Aquatics Water Polo World Cup in Berlin mit einem weiteren Sieg als ungeschlagener Gruppensieger abgeschlossen und dürfen mehr denn je von der Reise zum Super Final Ende Juni in Los Angeles (USA) träumen. Am Samstagabend gewann die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) auch noch das abschließende Vorrundenspiel gegen China mit 16:11 (6:2, 3:5, 5:2, 2:2) und wurde danach mit Standing Ovations von den Zuschauer*innen in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) gefeiert.

„Wir sind sehr glücklich mit unserer heutigen Leistung“, sagte Denis Strelezkij, der sich mit seinen vier Toren die Auszeichnung zum besten Spieler des Spiels verdiente. Teamkollege Zoran Bozic, dem heute ebenfalls vier Treffer gelangen, meinte: „Dieser Sieg mit dieser jungen Mannschaft hat sich sehr gut angefühlt.“

Deutschlands Gegner im zweiten Finalspiel ist am Sonntag um 19:15 Uhr Kasachstan. Zuvor treffen im ersten Finalspiel China und Rumänien aufeinander (17:30 Uhr). Die Sieger dieser beiden Partien qualifizieren sich für das Super Final vom 30. Juni – 02. Juli in den USA. Die weiteren Paarungen am Schlusstag lauten Malta gegen den Iran um Platz fünf (14:00 Uhr) sowie Neuseeland gegen Südafrika um Platz sieben (15:45 Uhr).

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Wie schon in den ersten beiden Gruppenspielen gegen Malta (15:5) und Südafrika (23:7) war gleich der erste deutsche Angriff erfolgreich, Strelezkij traf bei eigener Überzahl wunderschön in den Winkel. Auch das nächste Powerplayspiel war direkt wieder erfolgreich, nach einer schönen Kombination traf diesmal Fynn Schütze zum 2:0. Der Ball lief zu Beginn gut durch die deutschen Reihen, das DSV-Team präsentierte sich sehr passsicher. Vor allem das deutsche Überzahlspiel war an diesem Tag brandgefährlich – bis zum Ende des Viertels gelangen auf diese Weise noch zwei weitere Treffer, am Ende des Spiels lag die Erfolgsquote mit einem Mann mehr bei starken 85 Prozent (6/7). „Wir haben im Vorfeld des Turniers genau diese Situationen vorbereitet“, verriet Strelezkij.

Zu Beginn des zweiten Viertels setzte sich der Torreigen zunächst fort und Deutschland konnte seinen Vorsprung auf 8:2 ausbauen. Danach wurden die Chinesen jedoch stärker, bis zur Halbzeit verkürzten sie auf nur noch 9:7. „Wir haben angefangen wie geplant, aber danach etwas an Tempo verloren“, sagte Bundestrainer Milos Sekulic. „Nach unserem Aussetzer haben wir uns aber wieder gefangen und waren dann klar auf Siegkurs.“

Im dritten Viertel konnten die Deutschen den Vorsprung wieder auf fünf Tore ausbauen und sorgten so bereits für eine Vorentscheidung. Näher als bis auf vier Treffer kamen die Chinesen auch danach nicht mehr heran. „Das Spiel war kein Selbstläufer, wir mussten uns schon sehr anstrengen“, sagte Zoran Bozic. Denis Strelezkij meinte: „Wir müssen jetzt fokussiert bleiben und dieses Tempo halten. Das nächste Spiel ist jetzt das wichtigste des ganzen Turniers.“

Hinweis: Die Spielberichte aller weiteren Partien des Samstags können auf der offiziellen Veranstaltungsseite nachgelesen werden.

Herausgeber:
Deutscher Schwimm-Verband e.V.