Wasserfreundinnen in der nächsten Saison gleich doppelt International gefragt

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Wasserfreundinnen in der nächsten Saison gleich doppelt International gefragt

Wasserball hat in Berlin Spandau jahrzehntelange Tradition, seit 2018 mischen die Wasserfreunde Spandau 04 auch bei den Frauen mit. Gleich in der ersten Saison, und auch in jeder weiteren, konnten die Mädels das Double aus Meisterschaft und Pokal nach Berlin holen. Damit sind sie berechtigt, in der LEN Champions League zu spielen und konnten in diesem Wettbewerb bisher zweimal antreten. In der letzten Saison musste sich das Team nach einem starken Turnier und drei erstklassigen Spielen in der ersten Runde wieder aus dem Wettbewerb verabschieden.

Auch in der Saison 2021/22 verteidigte die Mannschaft von Trainer Marko Stamm eindrucksvoll das Double. Damit steht einer erneuten Teilnahme in der Champions League nichts im Weg. Die Mädels haben das feste Ziel, sich in der kommenden Saison über die erste Runde hinaus zu beweisen.

Zusätzlich zu der Teilnahme an der Champions League hat die Vereinsführung in diesem Jahr einen weiteren Schritt gewagt, um die Spielerinnen optimal international zu fordern. Die Mannschaft wurde eingeladen an der Donau League teilnehmen, sowohl die Spielerinnen als auch der Verein sieht das als große Ehre und freut sich auf die neue Herausforderung. Diese Liga wird in mehreren Turnieren absolviert und zählt Mannschaften aus Ungarn, Serbien, Slowakei, Kroatien und Rumänien, sowie die englische Nationalmannschaft zu den Teilnehmern. In vergangenen Jahren gehörten beispielsweise LEN Supercup Sieger Dunaujvaros und Traditionsverein BVSC (beide Ungarn) zum Teilnehmerfeld. Damit möchte der Verein vor allem auch jungen Spielerinnen die Möglichkeit bieten auf hohem Niveau zu spielen und sich dadurch bestmöglich weiterzuentwickeln. Dadurch ist der Verein als Ausbildungsstätte einmalig in Deutschland.

Besonders erfreulich ist, dass drei der erfahrensten deutschen Nationalspielerinnen sich entschieden haben, auch in der kommenden Saison die Kappe für die Wasserfreunde zu schnüren.
Ira und Gesa Deike, sowie Belén Vosseberg können trotz ihres noch jungen Alters mehrere EM-Teilnahmen verbuchen und haben sich im Frühjahr mit ihrem Team für die Europameisterschaft in Split qualifiziert. An den vier eindrucksvollen Siegen trugen die Spandauerinnen einen großen Anteil. Alle drei freuen sich, auch im nächsten Jahr gemeinsam bei Spandau zu trainieren.
„Wir haben gemerkt wie uns das gemeinsame Training nicht nur im Verein, sondern auch in der Nationalmannschaft weitergebracht hat und Spandau bietet uns dafür die optimalen Möglichkeiten. Ich freue mich nächste Saison so viele nationale und internationale Herausforderungen zu haben“, so Gesa Deike, Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft.

Für die Berlinerinnen ebenfalls interessant: Die LEN hat in der vergangenen Woche gravierende Regeländerungen im internationalen Vereinswettbewerb bekanntgegeben.
Die erste Runde der Champions League wird wie gewohnt in Vierergruppen (Turnierform) gespielt. Neu allerdings ist, dass ausscheidende Mannschaften nicht wie zuvor komplett aus dem Wettbewerb raus sind, sondern im niedrigeren (immer noch hochklassig besetzten) Wettbewerb dem LEN Euro Cup spielen.
Dort treffen sie auf die Mannschaften, die in der zweiten Runde (Turnierform) der Champions League rausfallen. Dies ist eine Anpassung an den Männerwettbewerb.
Die weiteren Spiele der Champions League und des Euro Cups erfolgen in Form von Hin- und Rückspiel.

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