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ZWEITER SIEG FÜR DSV-FRAUEN, SLOWAKEI VERLIERT ERNEUT

Deutschlands Frauen ist beim Qualifikationsturnier in Bukarest (Rumänien) nach zwei klaren Siegen in den Freitagsspielen gegen die Slowakei (12:4) und die Ukraine (15:6) das EM-Ticket kaum mehr zu nehmen. Da der EM-Achte Slowakei zudem in der Abendpartie mit 8:9 gegen Gastgeber Rumänien unterlegen war, kann die DSV-Auswahl bereits in der Sonnabendpartie gegen den internationalen Neuling Irland (17:30 Uhr, Livestream www.len.eu/?p=19100) zumindest den zum Weiterkommen notwendigen zweiten Platz vorzeitig aus eigener Kraft einfahren.

Beim zweiten Aufritt des Tages legte die Mannschaft von Trainer Sven Schulz (Chennitz) auf der wasserballfreundlichen Vereinsanlage des rumänischen Männer-Meisters Steaua Bukarest mit einen furiosen Start eine 3:0-Führung hin. Es folgte aus deutscher Sicht ein regelrechtes Festival der vergebenen Chancen und der zwischenzeitliche 2:3-Anschlusstreffer, allerdings änderte dieses nichts an der klaren Überlegenheit der DSV-Auswahl im weiteren Spielverlauf.

Schulz hatte gegenüber der Slowakei-Partie zudem im Rahmen der von der LEN erlaubten Möglichkeiten rotiert: So kamen aus dem 15er-Aufgebot diesmal Jana Stüwe und Elena Ludwig zum Zug, so dass schon jetzt mindestens jede nominierte Spielerin einen Bukarest-Einsatz verzeichnen können. Darüber hinaus hütete in dieser Partie die zweimalige EM-Teilnehmerin Felicitas Guse das deutschen Tor.

Die deutschen Tore teilten sich diesmal Belén Vosseberg (6), Gesa Deike, Nadine Hartwig (beide 2), Sinia Plotz, Ira Deike, Aylin Fry, Jana Stüwe und Jamie Julique Haas. In den weiteren Begegnungen des Fünferturniers trifft die DSV-Auswahl neben der heutigen Irland-Partie noch auf den ebenso ungeschlagenen Gastgeber Rumänien, dessen Team dicht vor ersten EM-Teilnahme in der Wasserball-Historie steht.

Die diesjährigen Wasserball-Europameisterschaften kommen mit 16 Männer- und zwölf Frauenmannschaften vom 27. August bis 10. September in der kroatischen Hochburg Split zur Austragung. Gespielt wird analog zu den Titelkämpfen 2016 in Belgrad (Serbien) jeweils in einem temporären Becken, das unter dem Hallendach der imposanten Spaladium Arena errichtet werden wird.

Wasserball-Europameisterschaften 2022

Qualifikationsturnier Gruppe A Frauen in Bukarest (Rumänien)

Slowakei – Deutschland 4:12 (2:4, 1:5, 0:2, 1:1)

Deutschland: Darja Heinbichner – Belén Vosseberg 1/1, Marijke Kijlstra, Sinia Plotz, Ira Deike 1, Gesa Deike 4, Franka Lipinski, Aylin Fry 1, Greta Tadday, Nadine Hartwig 3, Lynn Krukenberg 1/1, Jamie Julique Haas 1 und Felicitas Guse. Trainer: Sven Schulz

Persönliche Fehler: 7/6

Deutschland – Ukraine 15:6 (3:2, 3:0, 6:3, 3:1)

Deutschland: Felicitas Guse – Belén Vosseberg 6, Marijke Kijlstra, Sinia Plotz 1, Ira Deike 1, Gesa Deike 2/1, Elena Ludwig, Aylin Fry 1, Greta Tadday, Nadine Hartwig 2, Jana Stüwe 1, Jamie Julique Haas 1 und Darja Heinbichner. Trainer: Sven Schulz

Persönliche Fehler: 6/12

Spielplan und Resultate*

Donnerstag, den 17. Februar 2022
17:30 Ukraine – Slowakei 5:17
19:00 Rumänien – Irland 15:4

Freitag, den 18. Februar 2022
08:30 Slowakei – Deutschland 4:12
10:00 Irland – Ukraine 8:8
17:30 Deutschland – Ukraine 15:6
19:00 Slowakei – Rumänien 8:9

Sonnabend, den 19. Februar 2022
17:30 Irland – Deutschland
19:00 Rumänien – Ukraine

Sonntag, den 20. Februar 2022
08:30 Slowakei – Irland
10:00 Deutschland – Rumänien

Spielstätte: Bazinul Steaua, Bulevardul Ghencea 35, Bukarest, 061701, Rumänien

Livestream: www.len.eu/?p=19100

* Jeweils deutsche Zeit

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