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DSV-Team empfängt Frankreich zum Weltliga-Auftakt in Berlin

Duell gegen den Olympiagastgeber von 2024 in der SSE.

Noch vor seinem Amtsantritt hatte der neue Wasserball-Bundestrainer Petar Porobić im vergangenen Herbst erklärt, er wolle den Kreis der Spieler, die für die Nationalmannschaft in Frage kommen, gern erweitern. Dass die Neuen nun aber so schnell gefordert sein würden, konnte er zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen. Vor dem Weltliga-Auftakt am kommenden Dienstag gegen Frankreich wurde der DSV-Kader von mehreren Coronafällen heimgesucht, auch Porobić selbst hat sich mit dem Virus infiziert. Eine Verlegung der Partie war nach Rücksprache mit dem Weltverband FINA und dem französischen Verband dennoch nicht möglich. Somit wird das Spiel wie geplant am 18. Januar um 18:00 Uhr in der Berliner Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) über die Bühne gehen.

Die deutschen Wasserballer kehren dabei trotz der besonderen Umstände mit guten Erinnerungen in die Hauptstadt zurück. Die Bilder der jüngsten Wasserballfeste in der SSE sind immer noch gut präsent. 2018 fand in Berlin zuletzt der Weltcup statt, als die Gastgeber über sich hinauswuchsen: Deutschland schloss die Vorrunde damals vor Ungarn, Australien und Japan als Erster ab; nach einem weiteren Sieg im Viertelfinale gegen Südafrika sprang am Ende Rang vier heraus und damit das beste Weltcup-Ergebnis seit einem dritten Platz im Jahr 1987.

An diese Leistungen will die DSV-Auswahl auch in dieser Saison anknüpfen. Sportlich interessant ist die Partie gegen Frankreich auch deshalb, weil der Olympiagastgeber von 2024 im Februar auch in der EM-Qualifikation Gegner der deutschen Mannschaft sein wird, die den Schwung dorthin natürlich mitnehmen möchte. Publikum in der Halle ist aufgrund der negativen Pandemie-Entwicklung und zum Schutz aller Teilnehmenden nicht zugelassen.

Für das DSV-Team ist es die insgesamt 14. Weltliga-Teilnahme. Weiterer Gruppengegner ist Vize-Europameister Spanien, wo Deutschland am 05. März auswärts antritt. Nur die beiden Erstplatzierten der Dreiergruppe erreichen das kontinentale Finalturnier Ende April, wo dann die vier Qualifikanten aus Europa für das Super Final im Juli ausgespielt werden.

Das DSV-Aufgebot für das Weltliga-Spiel gegen Frankreich:

Maximilian Froreich, Kevin Götz, Phillip Kubisch, Jan Rotermund, Moritz Schenkel, Niclas Schipper (alle Waspo 98 Hannover), Yannek Chiru, Maurice Jüngling, Aleks Sekulic, Marko Stamm, Denis Strelezkij (alle Wasserfreunde Spandau 04), Philipp Dolff, Mark Gansen, Lukas Küppers (alle ASC Duisburg), Timo van der Bosch (SV Ludwigsburg 08).

Quelle:DSV App

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