Binnen 13 Tagen zweimal gegen Budapest und ein bisschen träumen

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Binnen 13 Tagen zweimal gegen Budapest und ein bisschen träumen

Nach dem 26:7-Bundesliga-Einstand der Wasserfreunde Spandau 04 ins neue Jahr am 7. Januar im Nachholspiel gegen die SG Neukölln steht nun fünf Tage danach am Mittwoch der internationale Erstauftritt der Berliner im Jahres 2022 an. Am 7.Spieltag, dem letzten der Hinrunde der Champions League-Hauptrunde der Gruppe B muss Spandau (derzeit auf dem 6.Patz) beim Vierten OSC Budapest seine kleine Chance auf ein bisschen Hoffnung für einen Top 4-Rang nähren, der nach 14 Spieltagen den Einzug ins Final 8 des Königswettbewerbs Anfang Juni in Belgrad bedeuten würde.

Aktuell liegen Pro Recco Genua, CN Marseille, Jug Dubrovnik und Budapest auf den ersten vier Plätzen. Die Ungarn haben nach drei Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen nach dem CL-Punktemodus (3 = Sieg, 1 = Remis, 0 = Niederlage) bis dato zehn Zähler auf dem Konto, Spandau steht nach einem Sieg (gegen Bukarest) und einem Remis (gegen Hannover) bei vier Zählern. Das klingt nach einem relativ großem Abstand und bedarf auch tatsächlich einer nachhaltigen Aufholaktion, um den Rückstand wettzumachen.
Anderseits sind die sechs Zähler zwischen Budapest und Spandau aber auch „nur“ zwei Siege der 04er bei parallel zwei Niederlagen der Ungarn. Die aktuelle Konstellation ist günstig, denn in den beiden kommenden CL-Partien am 12. und am 25. Januar stehen sich die beiden Teams gegenüber. Erst in Budapest, dann in Berlin-Schöneberg. Ein bisschen träumen darf da erlaubt sein: gelängen den Berlinern das Kunststück eines Auswärtserfolgs in Ungarn und dann danach auch ein Heimsieg, würde man plötzlich an den Finaltickets schnuppern.

„Das wird eminent schwer, aber es ist nicht unmöglich“, sagt Trainer Petar Kovacevic. OSC, in früheren Jahren vom Brückenbau-Konzern A-Hid unterstützt, baut nach dem Rückzug des Top-Sponsors und dem Abgang mehrerer serbischer Olympiasieger fast ausschließlich auf ungarische Akteure, hat aber angesichts des großen Potentials in der ungarischen Liga, nach wie vor eine Vielzahl erfahrener und aufstrebender Asse in seinen Reihen. Mit Daniel Varga verfügt der Verein zudem über eine Trainerpersönlichkeit, die schon als Spieler Legenden-Status errungen hatte.

Wasserfreunde Spandau 04
Sportliche Leitung
Peter Röhle

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