Das erwartet schwere Spiel gegen Waspo Hannover

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Das erwartet schwere Spiel gegen Waspo Hannover

Die SVL-Wasserballer haben das letzte Spiel in diesem Jahr gegen den Deutschen Meister Waspo Hannover verloren. Ludwigsburg hatte ohne den Nationalspieler Timo van der Bosch und Centerverteidiger Kristian Lipar und Coach Adrijan Jakovcev auskommen müssen. Nach einer kurzen Weihnachtspause beginnen unmittelbar die Vorbereitungen auf das Spiel gegen Potsdam Mitte Januar.

Im Auswärtsspiel des SVL gegen die deutsche Top-Mannschaft Waspo Hannover steht es ganz schnell 1:0, 2:0 und dann 3:0 für den Gastgeber. Allen ist sofort klar: das Match wird m indestens so schwer wie erwartet. Auf das 3:1 folgen die nächsten Gegentore. Nach dem ersten Viertel steht es 6:2 für Hannover, zur Halbzeit dann 11:5.

In den Vierteln drei und vier geht es ähnlich weiter: Ludwigsburg gelingt hin und wieder ein Tor, aber Waspo erzielt in der Zwischenzeit zwei bis drei Treffer. Nach dem dritten Viertel heißt es 17:7. Mit dem Schlusspfiff steht es dann 22:9 für Waspo – immerhin: den letzten Treffer in der Partie erzielt Mateja Bosic für Ludwigsburg.

Der beste Schütze auf Seiten des SVL ist wieder mal Marko Martinic mit vier Treffern. Ludwigsburg hatte bei dem schweren Spiel auf den Nationalspieler Timo van der Bosch verzichten müssen, er war nach seiner Corona-Impfung nicht fit und musste kurzfristig passen – er erklärt auf Anfrage per Telefon nach dem Abpfiff, er könne aus der Distanz nichts Wesentliches zum Spielverlauf sagen, nur so viel: Gegen Waspo neun Tore zu schießen sei gut, 22 Gegentore seien aber leider zu viele, um das Spiel offener gestalten zu können.

Marko Martinic sagt: „Es war das erwartet schwere Spiel.“ Mattia Ruggeri habe ebenfalls Nebenwirkungen nach der Impfung gezeigt, deshalb habe er nur wenig gespielt. Mikael Metodiev „war die ganze Woche krank“. Aleksa Manic sei erst vor zwei Tage geimpft worden, auch er sei deshalb nicht wirklich fit gewesen, der zweite Centerverteidiger Kristian Lipar und Teammanager Adrijan Jakovcev hatte berufliche Verpflichtungen – „aber wir haben unser Bestes gegeben, haben Charakter gezeigt und wir erkennen die starke Leistung von Waspo an.“

Nun gelte es, dieses Spiel mit den vielen angeschlagenen SVL-Wasserballern schell abzuhaken. „Jetzt beginnt eine Woche, in der wir uns auf Weihnachten freuen und die Köpfe frei bekommen werden. Nach den Feiertagen beginnt dann unmittelbar die Vorbereitung auf das Spiel gegen Potsdam Mitte Januar.“

Der SVL-Edelfan Dieter Gscheidle hat das Spiel am DSV-Liveticker verfolgt – einen Video-Livestream gab es ja leider nicht, er sagt: Ohne Timo sei es noch schwieriger gegen Hannover zu bestehen, „aber unsere jungen Wilden hatten viel Spielzeit und sie haben weiter Erfahrungen gesammelt“.

Auch der SVL-Kapitän Ivan Pisk erklärt die Teamleistung mit den vielen kranken beziehungsweise verletzten Spielern. Im dritten Viertel habe Nino Blazevic wegen einer schwereren Verletzung sogar ins Krankenhaus gefahren werden müssen. Aber es sei ohnehin klar gewesen: „Waspo ist der klare Favorit, da wäre es auch mit voller Besetzung schwer geworden.“

SVL-Präsident Volker Heyn sagt, er sei super zufrieden mit den ersten Spielen in der neuen Saison. „Wir sind in der Bundesliga vorne mit dabei – und haben alle Chancen uns in dieser Saison erneut um wenigstens einen Platz zu verbessern“ – was Platz vier und damite ein mehr als respektables Ergebnis unter den Schwergewichten der Liga wäre.

Für den SVL gegen Waspo spielten: Josip Katusa, Mikael Metodiev (1 Tor), Leopold Friedrich, Tobias Bauer, Marko Martinic (4), Aleksa Manic (1), Domagoj Mijatovic, Mattia Ruggeri, Mateja Bosic (1), Nino Blazevic (2), Eric Fernandez Rivas

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