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SVL im Viertelfinale gegen Würzburg

Wasserball DSV-Pokal

Die SVL-Wasserballer können am Freitagabend mit einem Sieg gegen den SV Würzburg 05 bereits ein Saisonziel erreichen. Gewinnen die Ludwigsburger das Viertelfinale im DSV-Pokal, dann steht die Mannschaft mit ihrem Kapitän Ivan Pisk im Final Four Turnier, das Mitte Oktober in Berlin ausgetragen wird.

Das Pokalspiel am Freitagabend sollten die SVL-Wasserballer gewinnen. Das sehen selbst die Gegner so. Auf der Facebook-Seite des SV Würzburg 05 heißt es: „Wir gehen als klarer Außenseiter in die Partie gegen den letztjährigen Liga-Fünften“. Ludwigsburg spielt in der Bund esliga ProA, Würzburg in der ProB. „Wir freuen uns auf eine große Herausforderung und werden alles geben, den Favoriten zu ärgern“, so der SVW weiter. Der Club aus Bayern tritt erstmals daheim mit seinem neuen Cheftrainer Raúl de la Peña an. Ein neuer Coach wirkt ja bekanntlich mitunter kleine Wunder. Doch nicht nur deshalb, wollen die SVL-Spieler keinesfalls überheblich, sondern hoch konzentriert ins Spiel gehen.

SVL-Vizepräsident Matthias Nagel sagt, „wir wollen unbedingt ins Final-Turnier, müssen das Spiel gegen Würzburg aber erstmal gewinnen.“ Ein Sieg und der Einzug in die letzte Runde des DSV-Pokals „wäre ein riesiger Erfolg“. Der SV Ludwigsburg stand noch nie in der Finalrunde, die am 16. und 17. Oktober in Berlin gespielt wird. Das Reglement für dieses Turnier in der Bundeshauptstadt ist einfach: zwei Halbfinal-Spiele, die beiden Gewinner spielen um Platz eins, die Verlierer um Platz drei.

Der SVL-Mannschaftskapitän Ivan Pisk sagt, das Eurocup-Turnier am Wochenende in Sizilien haben ordentlich Kräfte gekostet, „deswegen müssen wir die nächsten Tage nutzen, um uns zu erholen und wieder auf deutsches Wasserball umzustellen“. Ludwigsburg sei klarer Favorit in dem nun anstehenden Spiel gegen Würzburg. „Wir müssen wie ein Favorit spielen, was nie einfach ist, besonders nach einem so anstrengenden Turnier.“ Trotzdem müsse das Spiel gegen Würzburg unbedingt gewonnen werden. Erfahrungsgemäß zählten die Auswärtsspiele in Würzburg immer zu den härtesten, „aber wir müssen unsere Erfahrung, unsere individuelle Qualität und unsere körperliche Vorbereitung nutzen, um gegen die Heimmannschaft zu gewinnen“.

Für die Final Four Runde sind zwei Vereine bereits qualifiziert: die Wasserfreunde Spandau 04 und Waspo Hannover. Die SV Krefeld 1972 und der ASC Duisburg spielen am Samstag um den dann letzten noch zu vergebenden Platz in der Finalrunde.

Die SVL-Wasserballer hatten das Achtelfinale im DSV-Pokal gegen den SV Cannstatt mit 30:10 souverän gewonnen und sich somit für das Viertelfinale in Würzburg qualifiziert. Der Lokalrivale aus Stuttgart hatte nur im ersten Viertel mithalten können mit Ludwigsburg, später war der SVC chancenlos gewesen.

Das Viertelfinale wird im Adami-Bad ausgetragen, jenem Bad, in dem Deutschlands erfolgreichster Freiwasserschwimmer Thomas Lurz ungezählte Kilometer gekrault hat. Lurz ist heute Präsident des SVW. Bei dem Pokalspiel Ludwigsburg gegen Würzburg, das um 20 Uhr angepfiffen wird, sind Zuschauer zugelassen. Das Corona-Hygienekonzept sieht 3G, Kontakterfassung und Maskenpflicht vor.

Ob es eine Online-Livestream vom Spiel gibt, steht noch nicht fest. Auf der Internetseite des DSV gibt es einen Live-Ticker: dsv.de | Wasserball Liveticker

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