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Das fünfte Final-Duell in Serie

Den anstehenden Meistertitel bei den Männern möchten beide Finalisten besonders gerngewinnen, denn es ist der 100. der nationalen Sportgeschichte seit 1912. Ein Datum also, dass mansich übers gewöhnliche Maß hinaus merkt. Die Wasserfreunde Spandau 04 haben sich bereits 37.Mal in die Liste der Titelträger eingeschrieben (seit 1979). Waspo 98 Hannover bringt es, dieVorgängervereine (1921,1936-38,1948) hinzugezählt, auf acht Titel. Einstweilen sehen sich die Niedersachsen, die sich sportlich in den vergangenen Jahren mitkräftigem Finanzeinsatz personell erheblich verstärkt haben, auch verbal als Nummer 1hierzulande. Mit der Meisterschaft 2018 und 2020, drei Pokalsiegen 2017 bis 2019 und vierSupercup-Erfolgen (2017-2021) – jeweils errungen gegen Spandau, hat sich Waspo in der Tat vomzuvor gepflegten Ruf des Verfolgers befreit.Drei Mal sind sich die beiden Teams bislang in der laufenden Saison im Becken begegnet. NachToren aus diesen Partien steht es unentschieden 20:20 – nach Siegen 2:1 für Spandau. Im Supercupam 5. Mai in Hannover verlor Pokalsieger Spandau mit 6:8 gegen Meister Waspo, in derZwischenrunde der laufenden Meisterschaft siegten die Männer von Trainer Petar Kovacevicsowohl in Berlin (8:7) und Hannover (6:5) knapp, aber jeweils verdient mit einem Tor. Damit zogensie als Gruppen-Erster ins Halbfinale gegen den OSC Potsdam und sicherten sich so den Heimbonusbei Erreichen der Best-of-Five-Endspielserie.Spandau 04 und Waspo Hannover treffen sich seit 2017 zum fünften Mal in Serie zum Best of Five-Finale – für diesen Zeitraum steht es 2:2 unentschieden. 2017 siegte der Rekordmeister mit 3:1Erfolgen, 2018 revanchierte sich Waspo mit 3:2, um 2019 beim 0:3 gegen Spandau dieangekündigte definitive Wachablösung dann doch deutlich zu verpassen. 2020 endete die Serie 3:1für Waspo Hannover, nun dürfen Wetten abgeschlossen werden, wie es diesmal ausgeht. SowohlSpandau (gegen Potsdam) als auch Hannover (gegen Duisburg) haben sich mit hohen Siegen in denHalbfinals souverän gezeigt.„Wir erwarten ein enges, emotionales und umkämpftes Duell. Die Frage, wer den Erfolg mehr will,dürfte sich so wohl nicht stellen – aber Kopf, Einstellung und auch Disziplin werden einmitentscheidender Faktor sein“, sagt Präsident Hagen Stamm.

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