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Orca-Wasserballer treffen Freitag und Samstag auf favorisierte Berliner

Potsdam im Bundesliga-Halbfinale gegen Spandau

Schwere Wochen liegen hinten den „Top-4“-Teams des deutschen Wasserballs. Der komprimierte Modus aufgrund der Corona-Pandemie verlangte den Athleten der beiden Champions League-Teams der Wasserfreunde Spandau 04 und Waspo 98 Hannover sowie des OSC Potsdam und ASC Duisburg zuletzt viel ab. Innerhalb von neun Tagen wurde die zweigeteilte Zwischenrunde mit je sechs Partien pro Verein ausgespielt, in der es um das Ranking vor dem Start in Play-Offs ging. Die Potsdam Orcas durchlebten dabei ein Wechselbad der Gefühle.
Knapp eine Woche vor dem Start ins Halbfinal-Hinspiel gegen die Wasserfreunde Spandau 04 am morgigen Freitag im Sportpark Luftschiffhafen konnte die Mannschaft von Trainer Alexander Tchigir mit ihren Leistungen in Hannover nicht zufrieden sein. Während die Spiele gegen Hannover (7:16) und Spandau (13:19) von den Ergebnissen her noch leistungsgerecht ausfielen, war das Ergebnis im abschließenden Match gegen den ASC Duisburg enttäuschend. 5:10 (2:3, 2:1, 0:3, 1:3) unterlagen die Orcas gegen die Westdeutschen (Hinspiel 12:11-Sieg) und gaben damit noch den dritten Play-Off-Rang noch auf.
„In der ersten Halbzeit haben wir schon große Möglichkeiten ausgelassen, aber waren mit 4:4 noch voll im Rennen“, so André Laube, sportlicher Leiter der Orcas. „Nach der Pause haben wir nur noch wenig auf die Kette bekommen.“ Vor allem offensiv seien die Potsdamer nicht den eigenen Ansprüchen gerecht geworden. Gerade im zuletzt guten Überzahlspiel haperte es. Lediglich eine der zehn Möglichkeiten nach Zeitstrafe wurde zum 5:9 durch Maximilian Costa gegen Duisburg genutzt – im Übrigen der einzige Treffer der zweiten Halbzeit.
Im Halbfinale gelten die Orcas gegen Spandau als klarer Außenseiter. Nach dem Match am Freitag-Abend erfolgt direkt am Samstag (15 Uhr) das Rückspiel in der Schöneberger Halle gegen Spandau. Die in der Summe beide Ergebnisse bessere Mannschaft zieht dann ins Finale der ein, das unterlegene Team geht in die „Best-of-Three“-Serie um Bronze.
Im parallelen Halbfinale stehen sich Hannover und Duisburg gegenüber. Das Hinspiel wurde im Freibad des ASCD unter schwierigen Wetterbedingungen ausgetragen und ging nach ausgeglichenem Start noch recht deutlich mit 16:11 an den favorisierten Hannoveraner.
Potsdam: Torwart Florian Thom/Erik Dortmann, Konstantin Hüppe (1), Sascha Seifert (3), Maximilian Costa (1), Philipp Gottfried, Tomi Tadin (7), Florenz Korbel, Lukas Küppers (7), Ferdinand Korbel (3), Reiko Zech (2), Hannes Schulz, Lu Meo Ulrich, Till Hofmann (1)

Wasserball-Bundesliga 2021

Zwischenrunde Gruppe E

2. Turnier in Hannover

Sonnabend, den 8. Mai 2021
11:00 Waspo 98 Hannover – OSC Potsdam 16:7 (5:2, 2:2, 5:2, 4:1)
13:00 ASC Duisburg – Wasserfreunde Spandau 04 10:21 (1:4, 2:5, 3:5, 4:7)
17:00 OSC Potsdam – Wasserfreunde Spandau 04 13:19 (3:7, 3:4, 5:4, 2:4)
19:00 Waspo 98 Hannover – ASC Duisburg 17:14 (3:0, 2:3, 7:5, 5:6)

Sonntag, den 9. Mai 2021
10:00 OSC Potsdam – ASC Duisburg 5:10 (2:3, 2:1, 0:3, 1:3)
12:30 Waspo 98 Hannover – Wasserfreunde Spandau 04 5:6 (1:0, 0:1, 1:3 3:2)

Spielstätte: Stadionbad, Robert-Enke-Straße 5, 30169 Hannover (ohne Zuschauer!)

Tabellenstand

1. Wasserfreunde Spandau 04 85:47 12:0
2. Waspo 98 Hannover 82:56 8:4
3. ASC Duisburg 61:92 2:10
4. OSC Potsdam 54:87 2:10

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