Potsdam bezwingt nach Aufholjagd Duisburg
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Waspo 98 im Dauereinsatz

Der Mai ist gekommen und hält die Wasserballer von Waspo 98 Hannover mächtig auf Trab. Bis Ende des Monats werden alle nationalen Entscheidungen fallen und es finden eine Flut von Begegnungen statt.

Zum Auftakt dieses ambitionierten Programms musste das Team von Trainer Karsten Seehafer in Berlin zu den Hinrundenspielen der Zwischenrunde antreten. Hierbei gab es das Gipfeltreffen der besten vier deutschen Mannschaften, die ihre Platzierungen für die Play-Off-Serien ausspielen. Am ersten Spieltag ging es zunächst gegen den ASC Duisburg. Hierbei zeigten beide Mannschaften Freude am Offensivspiel und beglückten die am Livestream mitfiebernden Zuschauer mit insgesamt 31 Treffern. Waspo 98 setzte sich gleich zu Beginn ab, baute den Vorsprung kontinuierlich aus und gewann 21:10. Dabei gelang dem Team das seltene Kunststück, dass sich ausnahmslos alle Feldspieler mindestens einmal in die Torschützenliste eintragen konnten. Zudem kassierte die Seehafer-Sieben nur drei Hinausstellungen. Erfolgreichste Werfer waren die beiden Linkshänder Fynn Schütze (4) und Ivan Nagaev (3).

Nach drei Stunden Pause ging es dann gegen den OSC Potsdam ins Becken. Die Hannoveraner setzte sich zu Beginn schnell und überdeutlich auf 8:1 ab. Danach konnten sich die Brandenburger erheblich steigern und agierten – wie in diesem Duell schon gewohnt – offensiv variantenreich und treffsicher. Der OSC kam zu Beginn des Schlussviertels sogar auf 9:12 heran, vermochte es Waspo 98 aber nicht mehr wirklich in Bedrängnis zu bringen. Zudem schwächten sich die Potsdamer selbst, in dem sie gleich fünf (!) vorzeitige Ausschlüsse verursachten. So setzte sich der deutsche Meister ungefährdet mit 16:11 durch. Am treffsichersten agierten auf Seiten Hannovers Darko Brguljan und Marko Macan (je 3).

Da auch Pokalsieger Spandau 04 seine beiden Duelle gegen Duisburg und Potsdam klar gewann, kam es am zweiten Spieltag zu den mit Spannung erwarteten Partien auf Augenhöhe. Zunächst traf der ASC Duisburg auf den OSC Potsdam. Die Westdeutschen lagen bei Halbzeit mit 9:6 vorn, kamen danach aber offensiv zwölf Minuten lang zu keinem eigenen Treffer mehr. Die Brandenburger drehten in dieser Phase das Spiel zu einer 12:9-Führung. Der ASC kam noch einmal auf, verkürzte auf 11:12, der Ausgleich wollte jedoch nicht mehr gelingen.

Schließlich spielten die beiden „Giganten“ aus Berlin und Hannover gegeneinander. Beide Teams dürften in dieser Partie noch nicht alle Karten auf den Tisch gelegt haben, dennoch entwickelte sich eine bis zur Schlussminute spannende Partie, die die Gastgeber durch einen Treffer von Nikola Dedovic mit 8:7 gewannen. Waspo 98 verteilte seine Torschützen erneut gerecht, denn gleich sieben Spieler beteiligten sich am Torreigen, der jedoch noch etwas mager ausfiel.

Bereits am Mittwoch kommt es allerdings zum ersten vollständig bedeutsamen Aufeinandertreffen der Erzrivalen. Um 17 Uhr empfängt Waspo 98 im eigenen Stadionbad Spandau 04 zum Supercup, bei dem traditionell Meister und Pokalsieger des Vorjahres die begehrte Trophäe ausspielen. Leider wird es die erste Ansetzung dieses traditionsreichen Wettbewerbs sein, bei der keine Zuschauer dabei sein können. Waspo 98 konnte den Titel zuletzt dreimal in Folge gewinnen. FG

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