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Nichts drin für Deutschland

Der Traum von der Teilnahme an den olympischen Spielen in Tokio wird sich für die deutschen Wasserballer nicht erfüllen. Am dritten Spieltag des Qualifikationsturniers in Rotterdam kassierte die DSV-Auswahl gegen Russland die dritte Niederlage.

Nach zwei denkbar knappen Partien an den Tagen zuvor gab es gegen Russland mit 5:17 eine ordentliche Abfuhr.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Wieder missriet der deutschen Mannschaft der Start vollständig. Nach viereinhalb Minuten führten die Russen bereits mit 4:0. Den Torreigen eröffnete Linkshänder Ivan Nagaev von Waspo 98 Hannover mit einem Konter nach schönem Zuspiel seines Torwarts Ivanov. Besonders Daniil Merkulov war von der Verteidigung um Kapitän Julian real nicht zu kontrollieren. Den einzigen Treffer Deutschlands im Auftaktviertel erzielte Center Mateo Cuk mit einem schönen „Tipp Inn“. Zu Beginn des zweiten Viertels hatten die „Schwarz-Rot-Goldenen“ ihre einzige starke Phase im Spiel. Moritz Schenkel parierte mehrfach glänzend, während sich Marko Stamm und Julian Real ein Herz fassten und zwei sehenswerte Treffer erzielten. Mit 3:6 war Deutschland zur Pause noch nicht geschlagen. Doch nach weiteren drei gegentorlosen Minuten brachen fortan alle Dämme. Russland kombinierte und fand stets einen freien und treffsicheren Mann, Deutschland warf kaum einmal gefährlich auf das gegnerische Tor. Mit dem 3:11 nach dem dritten Viertel war die Messe gelesen. Marko Stamm und Timo van der Bosch mit einer schönen Rückhand markierten die restlichen deutschen Tore.

Nach dieser ernüchternden Vorstellung bleibt nur noch die Hoffnung auf einen ehrenvollen Sieg im Spiel gegen Rumänien, ehe das Turnier für die deutsche Mannschaft am Donnerstag gegen Kroatien zu Ende gehen wird. FG

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