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KNAPPE NIEDERLAGE IN BERLIN

Zum zehnten Spieltag in der laufenden DWL Saison war die SGW beim SC Wedding Berlin zu Gast und verlor ein hart umkämpftes Spiel knapp mit 11:8 (2:3, 5:0, 1:3, 3:2). Dabei hatte das 13er Aufgebot aus Köln zahlreiche Chancen, die diesmal nicht in Zählbares verwertet werden konnten.

Das erste Viertel gehörte klar der SGW, die besser ins Spiel gekommen war. Schnell gelang Louis Winkels der Führungstreffer. Die Weddinger kamen zwar zurück und erspielten sich sogar eine Führung, die höheren Spielanteile waren jedoch auf Seiten einer mutig aufspielenden SGW Köln. So dauerte es nicht lange bis Jonas Dexheimer, nach einem schönen Schuss aus der zweiten Reihe, und Jakob Otten die SGW zurück in Spur brachten.

„Das zweite Viertel war der Knackpunkt. Da waren wir zu fahrlässig mit unseren Chancen“, war Jürgen Ignatzy nach dem Spiel klar. Mit 5:0 gewannen die Hausherren, den zweiten Spielabschnitt. Trotz zahlreicher hochkarätiger Chancen war das Tor um Gästetorhüter Pawel Lis wie zugenagelt.

Umso besser kam die SGW im dritten Viertel zurück. Zunächst mit Robin Toth, der eine Überzahl verwandelte und im Nachgang mit Igor Cagalinec und einem formstarken Jonas Dexheimer, die den Anschluss zum 7:6 herstellten. Ebenfalls in starker Form war Gästekapitän Phillip Kotowski, der es sich nicht nehmen ließ seinen vierten Treffer zu markieren.

Mit einem 8:6 ging es in ein packendes letztes Viertel. Beide Teams schenkten sich nichts mehr. Den Weddingern gelang der erste Treffer, SGW-Center Igor Cagalinec antwortete prompt mit seinem zweiten Treffer. Danach folgte die wohl strittigste Szene im Spiel, bei der das Schiedsrichtergespann einen verwandelten Strafwurf der Gäste nicht als Tor wertete. Eine Szene bei der man jedoch auch eine Zeitlupe gebraucht hätte. Der Ball flog nach einer Berührung von Marco Leo gegen einen Startblock wenige Zentimeter hinter dem Tornetz, sodass dieser wieder ins Feld sprang und den Strafwurf wie eine Parade aussehen gelassen hat. Keine einfache Entscheidung für die Schiedsrichter, die das Tor letztendlich nicht gegeben haben. Selbst auf der Kölner Bank war man sich nicht einig. Am Ende war es für den Berliner Sieg nicht ausschlaggebend, da die Gastgeber sich mit zwei weiteren Toren die Punkte sicherten.

Jürgen Ignatzy fand trotz der Niederlage lobende Worte für seine Mannschaft: „Ich bin absolut zufrieden wie wir hier aufgetreten sind. Wir haben gezeigt, dass wir uns nicht aufgeben und wir auch mit dem Tabellenmittelfeld mithalten können. Wenn man jedoch das zweite Viertel so aus der Hand gibt, dann geht der Sieg für die Berliner in Ordnung.“

Am kommenden Wochenende folgt das direkte Wiedersehen mit den Hauptstädtern. Zunächst spielt die SGW jedoch am 3.2 gegen den SC Neustadt (18:00) und tags drauf (4.2 12:00) folgt die Revanche im heimischen Müngersdorfer Schwimmzentrum gegen den SC Wedding aus Berlin.

Aufgebot: Marco Leo, Igor Cagalinec (2), Jonathan Ruetz, Florian Schmitz, Bohumil Ondraska, Farshad Mohamad, Christian Winkelmolen, Louis Winkels (1), Jakob Wilhelm Otten (1), George Tarnovetchi, Simon Stöcker, Robin Toth (1), Jonas Dexheimer (3)

Pro B
1. Duisburger SV 98 95:62 17:0
2. SVV Plauen 127:83 15:5
3. SC Neustadt 103:78 15:5
4. SC Wedding 82:78 12:8
5. SV Krefeld 72 104:92 10:10
6. SV Poseidon Hamburg 91:111 5:15
7. SV Ludwigsburg 👎 88:110 3:17
8. SGW Rhenania Köln/BW Poseidon Köln 👎 56:132 1:17

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