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Potsdams Bundesliga-Wasserballer verlieren in Berlin 6:18

Ein vom Ergebnis her ernüchternden Start erlebte der A-Gruppen-Aufsteiger OSC Potsdam am Sonnabend in die neue Wasserball-Bundesliga-Saison. 6:18 (0:7, 2:6, 3:4, 1:1) verlor die Mannschaft gegen das Champions League-Team der Wasserfreunde Spandau 04 und ärgerte sich vor allem über das verkorkste erste Viertel.
„Wir haben die gleichen Fehler wie letzte Woche beim Euro-Cup in Neapel gemacht“, sagte Trainer Alexander Tchigir. „Leichte Ballverluste gegen das intensive Pressing haben die Spandauer zum Kontern eingeladen.“ Zwei Minuten brauchten die Berliner nur, um den ersten Treffer zu markieren. Danach musste Potsdams Torhüter Michael Knelangen nahezu nach jedem Angriff von Spandau 04 hinter sich greifen. Nach vorn kämpfte der OSC zwar, vermochte es aber nicht entscheidende Akzente zu setzen. „Ohne Dennis war es schwer“, erklärte Tchigir. Der 18-jährige Dennis Strelezkij wurde wegen einer hartnäckigen Schulterverletzung geschont und fehlte den Potsdamern vor allem im Angriff. Im zweiten Viertel trafen dann die Gäste erstmals, als Kapitän Matteo Dufour per Strafwurf das erste DWL-Tor der Saison 2016/17 für den OSC zum 1:8 markierte. Wenig später erzielte Gabriel Satanovsky das 2:8, bevor der deutsche Wasserball-Rekordmeister bis zum Anfang des dritten Viertels gleich sieben Treffer in Folge zum 2:15 machte.
Mit dem Tor von Thilo Popp nach Zeitstrafe gegen den Spandauer Keeper zum 3:15 kam der OSC nun deutlich besser ins Spiel. Spandau verlor etwas die Konzentration und Durchschlagskraft, was die Potsdamer nun gut nutzten. „Gekämpft haben die Jungs wirklich bis zum Schluss“, lobte auch Tchigir, der der zweiten Halbzeit viel Positives abgewinnen konnte. In Überzahl verwandelte der vormalige Spandauer Hatem El Ghannam zum 4:15, Christian Saggau markierte noch im dritten Abschnitt das 5:16. Im Schlussviertel zeigte sich Potsdams Defensive von der besten Seite und ließ lediglich noch einen Treffer zum 6:18-Endstand zu, während Saggau zuvor das 6:17 erzielte. „Mit der zweiten Halbzeit können wir wirklich zufrieden sein“, so der zweimalige Torschütze Saggau. „Aber wir müssen uns jetzt langsam an die Gangart in der A-Gruppe gewöhnen.“
Am 12. November geht es für den OSC weiter, wo sie erneut in der Schöneberger Schwimmhalle am Sachsendamm gegen die SG Neukölln ins Wasser müssen. Diese hatten mit dem 13:12-Sieg gegen die White Sharks Hannover einen guten Einstand in die Saison. „Das wird nicht leicht, aber wir können Neukölln schlagen“, so Tchigir. „Wichtig ist, dass wir aus Spielen wie gegen Spandau lernen und diese Erkenntnisse mit in diese Partie nehmen.“
Potsdam: Torhüter Michael Knelangen, Hatem El Ghannam (1), Max Kössler, Thilo Popp (1), Erik Miers, Alexander Schwarze, Ferdinand Korbel, Christian Saggau (2), Gabriel Satanovsky (1), Matteo Dufour (1), Hannes Schulz, Reiko Zech, Marc Langer

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