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Arbeitssieg gegen den WV Darmstadt

SV Ludwigsburg präsentiert sich wenig souverän – Jakovcev erzielt sechs Treffer

In einer intensiven Partie setzte sich der SVL am Samstagabend erfolgreich gegen die Gäste vom WV Darmstadt durch. Nach anfänglichen Schwierigkeiten der Ludwigsburger erkämpften sich die Gastgeber einen verdienten 13:9-Sieg (4:4/4:1/3:3/2:1). In der Tabelle der 2. WBL Süd rutschen die Südhessen nach der Niederlage auf den letzten Tabellenplatz, der SVL bleibt vorerst auf Rang fünf.

„Entscheidend war das starke zweite Viertel“ resümierte Jan-Luca Friedemann nach der Begegnung und ergänzte: „Dass drei Spieler von Darmstadt nicht mehr eingesetzt werden konnten hat uns zusätzlich sehr geholfen!“. Tatsächlich mussten bereits ab Beginn des dritten Viertels WVD-Akteure Bank und Wasser verlassen, zuerst erwischte es Niels Henckel, danach Nicholas Enslin und Sven Geburtig, die sich im vorletzten Spielabschnitt alle ihren dritten persönlichen Fehler einheimsten. Auf Seiten des SVL musste sich Tom Barth nach einer Diskussion mit dem Schiedsrichter vom Geschehen verabschieden, der Flügelspieler fehlt damit bei der wichtigen Partie in Leimen nächstes Wochenende mit hoher Wahrscheinlichkeit.

Die Gastgeber taten sich zunächst schwer und ließen besonders in der Defensive teils einfache Gegentreffer zu. Der SVL musste ohne Atila Beretka antreten, der beruflich verhindert war, des weiteren fehlte Jan Wörsinger, der aufgrund einer Grippe nicht am Spiel teilnehmen konnte. Dafür waren Petrit Salihu und Robert Bölke wieder mit von der Partie. Nachdem der SVL im zweiten Spielabschnitt seine Sache deutlich besser machte verpasste man es daraufhin den Sack früh zuzumachen. „Wir haben es unnötig spannend gemacht. Wir hätten den Vorsprung ausbauen oder zumindest den Abstand halten müssen.“ so Friedemann. Probleme bereiteten der Heimmanschaft außerdem die beiden WVD-Spieler Sven Geburtig (4 Tore) und Tim Groß (5 Tore), die zusammen alle neun Gäste-Treffer erzielten.

Weitere Personalsorgen drohen dem SVL die Flexibilität zu nehmen, drei weitere Langzeitverletzte gesellen sich zum für den Rest der Saison ausfallenden Dario Labavic. Mit Ersatz-Torhüter James Galen Clark (Bruch in der Hand), Alexander Kiebler (Gebrochener Finger) und Tarek El-Zomor (Knieprobleme) sind weitere Spieler für die kommenden Wochen nicht einsatzfähig. Nächstes Wochenende gastiert der SVL bei der bislang ungeschlagenen SG Leimen/Mannheim. Über Ostern wird nicht gespielt, die Barockstädter steigen das nächste Mal erst wieder am 16. April ins Wasser, dann kommt der VfB Friedberg ins Stadionbad.

Für den SVL spielten:
Mrdja; Marsh (2); Tadic (1); Friedemann (1); Bölke; P. Salihu (3); I. Salihu; Hartmann; C. Freiberger; Jakovcev (6); Barth; Pendic; T. Freiberger

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